SLUBlog

Kategorie: NS-Raubgut

Herkunft geklärt?! Provenienzforschung an Kultureinrichtungen und ihr Potential für lokale Erinnerungskultur

Wem hat ein Buch, ein Gemälde oder ein Löffel einst gehört und unter welchen Umständen gelangten sie in eine Bibliothek oder ein Museum? Was haben die Besitzspuren, die sich in oder an ihnen finden, mit der Aufarbeitung der Vergangenheit zu tun? Welche Auswirkungen hat diese wiederum auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft und die Auseinandersetzung mit historischen Orten, Ereignissen und Akteur:innen? Diesen Fragen geht die Veranstaltung „Herkunft geklärt?!“ am Internationalen Tag der…

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Neues Forschungsprojekt: Erbenermittlung zu NS-Raubgut im Bestand der SLUB

Vor 93 Jahren fand in Dresden eine der ersten nationalsozialistischen Bücherverbrennungen statt. Werke verfemter Autorinnen und Autoren gingen am Wettiner Platz in den Flammen auf. Als kurz darauf die Welle der Verfolgung die Menschen selbst erreichte, allen voran die jüdische Bevölkerung, raubte das NS-Regime auch ihren Besitz, darunter ihre Bücher. Ein Teil dieses NS-Raubgutes befindet sich auch im Bestand der SLUB Dresden. In einem neuen Forschungsprojekt werden nun bis Januar 2028 in 300…

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Wege der Erinnerung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust: Bücher aus Tarnów in der SLUB

Am 27. Januar 1945 erreichten die Soldaten der 60. Armee des I. Ukrainischen Fronts der Roten Armee das Vernichtung und Konzentrationslager Auschwitz Birkenau und befreiten dort etwa 7.000 kranke und erschöpfte Überlebende. In der SLUB Dresden ist dieser Tag eng mit der Arbeit der Provenienzforschung verbunden. Die in unseren Sammlungen aufgefundenen, während der NS-Zeit geraubten Bücher zeugen unmittelbar vom Leid der Opfer des Dritten Reiches und den Verbrechen des NS-Regimes. Oft sind sie…

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Ein neues Mahndepot am Japanischen Palais: Die SLUB Dresden gedenkt der Folgen der NS-Diktatur

Anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der NS-Diktatur wurde im November 2025 am ehemaligen Sitz der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden ein Mahndepot verlegt. Es erinnert an die Zerstörung von Kunst und Kultur, aber auch an die Verdrängung von Jüdinnen und Juden aus dem öffentlichen Leben.

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NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut: SLUB Dresden und vier weitere deutsche Kultureinrichtungen restituieren 221 Bücher an die Nachfahren von Henry Torrès

Fünf deutsche Kultureinrichtungen haben am 26. Juni 2025 in Paris den Nachfahren des bekannten französischen Anwalts, Journalisten und Politikers Henry Torrès (1891–1966) 221 Bücher übergeben. Die Bücher hatten Torrès oder einer seiner beiden Ehefrauen gehört. Sie konnten ihnen aufgrund der enthaltenen Widmungen zugeordnet werden.

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Gemeinsame Restitution: SLUB Dresden und 13 weitere Bibliotheken und Archive geben Bücher aus der Sammlung Raoul Fernand Jellinek-Mercedes zurück

In einer von der Deutschen Nationalbibliothek koordinierten gemeinsamen Restitution haben 14 deutsche Bibliotheken und Archive insgesamt 41 Bücher aus dem Eigentum des österreichischen Schriftstellers Raoul Fernand Jellinek-Mercedes (1888 Algier–1939 Baden bei Wien) zurückgegeben. Jellinek-Mercedes wurde nach dem ‘Anschluss’ Österreichs im März 1938 aufgrund seiner jüdischen Herkunft verfolgt. Unter dem Druck der Repressionen nahm er sich im Februar 1939 das Leben.

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"Zweites Untergeschoss. Ein Forschungspodcast zur Herkunft von Büchern" der SLUB Dresden startet

Zum Internationalen Holocaust Gedenktag am 27. Januar 2025, der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, veröffentlichen wir die erste Folge des Forschungspodcasts "Zweites Untergeschoss". In insgesamt drei Teilen spricht Stella Philipp (SLUB Dresden) mit Kolleg:innen der SLUB Dresden und weiteren Gästen über Bücher, die im Nationalsozialismus geraubt worden sind.

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Am 27. Januar 2023 findet der Internationale Holocaust-Gedenktag statt: Warum auch die SLUB zu einem Erinnerungsort geworden ist

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationsslager Auschwitz. Dies zum Anlass nehmend ist das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar in Deutschland seit 1996 ein gesetzlich verankerter Gedenktag. Die Vereinten Nationen erklärten den Tag 2005 zum „International Holocaust Remembrance Day“. Auch in den Beständen der SLUB finden sich Spuren, die auf während der NS-Zeit verfolgte Personen und Institutionen hinweisen, und die SLUB zu einem Ort mit verschiedenen…

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Restitution von NS-Raubgut: SLUB gibt Bücher aus dem Eigentum Heinrich Klangs an Erb:innen zurück

Im Rahmen unseres NS-Raubgut-Projektes konnten wir Bücher aus dem Eigentum des Juristen Heinrich Klang ermitteln. Heinrich Klang wurde nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 als Jude verfolgt und in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Er überlebte den Holocaust. Nun konnten wir zwölf Bände an seine Erb:innen restituieren.

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Rückgabe von NS-Raubgut: SLUB und Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg übergeben Bücher an Erben von Gustav Langendorf

Im Zuge des NS-Raubgut-Projektes konnte ein Buch aus dem Eigentum des Kaufmanns Gustav Langendorf im Bestand der SLUB identifiziert werden. Der aus Prag stammende Langendorf wurde als Jude verfolgt und 1942 in das Konzentrationslager Treblinka deportiert und dort ermordet. Im Dezember 2021 gab die SLUB gemeinsam mit der Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg insgesamt drei Bücher an seine Erben zurück.

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Es geht weiter – 10 Jahre (un)unterbrochene Suche nach NS-Raubgut an der SLUB

Seit dem 15. September 2021 arbeiten die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Nadine Kulbe und Elisabeth Geldmacher in einem von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste finanzierten Projekt zur NS-Raubgut-Suche in den Beständen der SLUB. Nach zwei Vorgängern, „NS-Raubgut in den Erwerbungen zwischen 1933 und 1945“ (2011–2013) sowie „NS-Raubgut in den Erwerbungen nach 1945“ (2017–2020), die sich mit den Beständen der ehemaligen Sächsischen Landesbibliothek beschäftigt haben, rückt nun die…

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Rückgabe von NS-Raubgut: SLUB übergibt Buch an Erben des Sozialdemokraten Hermann Ahlfeld

Die Mitarbeiter:innen unseres NS-Raubgut-Projektes konnten ein Buch aus dem Eigentum des Sozialdemokraten Hermann Ahlfeld ermitteln. Hermann Ahlfeld floh 1933 als politisch Verfolgter nach Frankreich, wo er versteckt die NS-Diktatur überlebte. Im Dezember 2020 gab die SLUB das Buch seinen Erben zurück.

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Gerechtigkeit schaffen, faire Lösungen finden: Ein Fazit aus (über) vier Jahren NS-Raubgut-Forschung an der SLUB

Mit dem Jahr 2020 ging auch das vorerst letzte von drei geförderten Projekten zur Provenienzforschung an der SLUB zu Ende. Zeit, zurückzuschauen, aber auch den Blick nach vorn zu wagen: Was bleibt nach insgesamt mehr als elf Jahren intensiver Forschung? Was wünschen wir uns für die Zukunft? Ein Interview mit den Projektmitarbeiter:innen Elisabeth Geldmacher, Nadine Kulbe und Robin Reschke.

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10 von 100.000: SLUB gibt NS-Raubgut an Arbeiterkammer Wien zurück

Mehrere hunderttausend Bücher waren 1938 von den Nationalsozialisten aus der Bibliothek der Arbeiterkammer Wien geraubt worden. Zehn Bände fanden die Mitarbeiter:innen unseres NS-Raubgut-Projekts im Bestand der SLUB. Sie wurden nun gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Leipzig zurückgegeben.

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Restitution von NS-Raubgut: SLUB gibt Bücher an die Raoul Wallenberg Loge zurück

Sechs Bücher aus dem Eigentum von Logen des jüdischen Ordens B'nai B'rith (U.O.B.B.) fanden die Mitarbeiter:innen unseres NS-Raubgut-Projekts im Bestand der SLUB. Sie wurden 1937 und 1938 von den Nationalsozialisten geraubt und nun zurückgegeben.

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Restitution von NS-Raubgut: SLUB gibt Bücher aus dem Eigentum württembergischer Freidenkerverbände zurück

Sechs Bücher aus dem Eigentum württembergischer Freidenker- und Monistenverbände konnten die Mitarbeiter:innen unseres NS-Raubgut-Projekts identifizieren. Die Bände waren 1933 von den Nationalsozialisten enteignet worden. Heute wurden sie an die Gemeinschaft Die Humanisten Baden-Württemberg K.d.ö.R. zurückgegeben.

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Rückgabe von NS-Raubgut – SLUB und UB Freiburg restituieren Bücher an die Erben von Leo Polak

Gemeinsam haben die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden und die Universitätsbibliothek (UB) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg drei Bücher an die Erben des niederländischen Philosophen, Humanisten und Freidenkers Leo Polak zurückgegeben. Diese Bücher waren 1941 von den Nationalsozialisten geraubt worden. Das Exemplar der SLUB konnte im Rahmen eines von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojektes als…

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Gesucht? Gefunden! Provenienzforschung aus aller Welt hautnah

Über 40 Essays, Erfahrungsberichte und Sammlungsgeschichten von Forschenden aus aller Welt machen den diesjährigen Internationalen Tag der Provenienzforschung zum Online-Ereignis – dank einer Initiative von Provenienzforscher*innen, die derzeit in einem Projekt an der SLUB beschäftigt sind. Lesen lohnt sich!

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Restitution von NS-Raubgut: SLUB gibt Bücher an den Jesuiten-Orden zurück

Die 23 Bücher, welche heute - am 11. Dezember 2019 - durch die Mitarbeiter*innen unseres NS-Raubgut-Projekts restituiert wurden, waren von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Exerzitienhaus HohenEichen in Dresden-Hosterwitz beschlagnahmt und 1942 an die Sächsische Landesbibliothek abgegeben worden.

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Gefunden: NS-Raubgut | Gesucht: nachhaltige Rahmenbedingungen für Raubgutrecherchen

Buchvorstellung und Diskussion zur Provenienzforschung in Sachsen: Am 9.12. stellt die Provenienzforscherin und SLUB-Kollegin Elisabeth Geldmacher ihr Buch bei uns vor, zu Gast u.a. Prof. Dr. Gilbert Lupfer (SKD).

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Experten über die Schulter geblickt: Sprechstunde Provenienzforschung

Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. hat für den 10.04.2019 den ersten Tag der Provenienzforschung anberaumt und möchte damit eine neue Tradition begründen: Der zweite Mittwoch im April soll künftig jedes Jahr so heißen und unter dem Hashtag #TagderProvenienzforschung für Aufsehen in den sozialen Medien sorgen. Es geht darum, die gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz dieses Forschungsfeldes stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken - ein Anliegen, dass die Fachleute in…

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