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Neue Ausleihtheke. ZB Medizin mit verbessertem Service

Dank tatkräftiger Unterstützung von Fakultät und Universitätsklinikum kann die SLUB in der Medizin einen exzellenten Medienbestand anbieten. Wie OrtskennerInnen wissen, ist die räumliche Situation unserer Zweigbibliothek Medizin dagegen weit weniger günstig. Manche, an anderen Standorten übliche Dienstleistungen lassen sich in der Fiedlerstraße 27 nicht oder nur in unzureichendem Umfang anbieten, da das denkmalgeschützte Dekanatsgebäude für die baulichen Anforderungen einer modernen Bibliothek schlicht ungeeignet ist. Mit Klinikum und Universität engagieren wir uns deshalb für einen Neubau im Zentrum des Medizin-Campus.

Bis es soweit ist, arbeiten die KollegInnen der Zweigbibliothek unverdrossen an einer möglichst perfekten Quadratur des Kreises. Jüngstes Beispiel: Eine neue Ausleihtheke, die das Leben für Personal wie BenutzerInnen etwas leichter macht. Der Gewinn an Offenheit, Transparenz und erleichterten Kommunikationsmöglichkeiten stieß bislang auf ein einhellig positives Echo. Das SLUBlog zeigt einen ersten Schnappschuss der am 2.1. eröffneten Ausleihtheke. Für Ihre Anregungen zur Kreisquadratur ist das Team der Zweigbibliothek Medizin immer dankbar.

5 Comment(s)

  • Fünfti
    01.02.2012 07:02
    Taschen+Jacken

    "große Mehrzahl der angesprochenen Studenten akzeptiert das kommentarlos"

    --> akzeptieren heißt nicht gut finden...

    viele Studenten wollen nur schnell ein Buch abholen und haben es eilig, abgesehen davon dass nicht jeder 2,-€ dabei hat, bzw. das Wechseln noch mehr Zeit kostet.

    Wenn jemand nur ein Buch abholen möchte, wird er doch nicht seine Jacke und Tasche (die meist gut auf dem Rücken oder unter'm Arm verstaut ist) irgendwo verteilen und damit den anderen die Plätze wegnehmen.

    • zehnti
      01.02.2012 08:26
      Taschen + Jacken

      Das könnte funktionieren, wenn sich demnächst jeder Nutzer entweder "Nur ganz kurz" oder "Bleibe länger" EHRLICH auf die Stirn schreibt, damit die Mitarbeiter auch den Unterschied erkennen und wissen wen sie darauf aufmerksam machen müssen.

  • Dietmar Eichelmann
    09.01.2012 14:24
    taschen und so

    Die Mitarbeiterinnen kommen an und mit ihrer neuen Theke den Kunden offener und freier entgegen. Dies ist für die Kommunikation ein Gewinn für alle.
    Auf Selbstverständlichkeiten, wie das einschließen der Taschen, hingewiesen zu werden, ist eine Selbstverständlichkeit des Miteinander in der Bibliothek.
    Mfg Dietmar Eichelmann

  • Rautenstrauch (SLUB Dresden)
    09.01.2012 12:02
    Mehr Platz zum Arbeiten

    Die neue Ausleihtheke ermöglicht den Mitarbeiterinnen der ZwB Medizin wieder, sofort und direkt auf Fragen der Benutzer gleich am Eingang und auf das Signal der Sicherheitsanlage zu reagieren. Die Plätze in der ZwB sind begrenzt und die Gänge sehr schmal. Im Gang oder auf den Plätzen liegende Taschen und Jacken verschärfen das Problem gerade in der Prüfungszeit. Wir nutzen mit der veränderten Position der Theke die Möglichkeit, die Benutzer zu bitten, Ihre Gaderobe einzuschliessen. Die große Mehrzahl der angesprochenen Studenten akzeptiert das kommentarlos, einige freuen sich über die freien Plätze und die verschwundenen Stolperfallen, nur sehr wenige äußern sich unwillig über den zusätzlichen Aufwand. Selbstverständlich (und das ist ein weiterer Vorteil der neuen Theke im Eingangsbereich) müssen die Taschen nicht eingeschlossen werden, wenn die Benutzer nur Medien zurückgeben oder Vormerkungen, Fernleihen oder Magazinbestellungen abholen möchten.
    Abschließend möchten wir Ihnen versichern, dass es uns leid tut, dass Sie Anlass zur Kritik haben, ist doch unser grundsätzliches Anliegen eine nutzerorientierte und freundliche Arbeitsweise. Wir werden das im Team besprechen.

  • hannes
    07.01.2012 10:26
    "Erleichterte Kommunikationsmöglichkeiten"

    Gibt es eigentlich einen bestimmten Grund, das seit Beginn des neuen Jahres (und der Eröffnung der neuen Leihtheke :-)) seitens der MitarbeiterInnen der Medislub extrem darauf geachtet wird, dass auch ja niemand die Bibliothek mit Tasche betritt? Natürlich sieht das die Beutzerordnung so vor - aber das tut nun ja nicht erst seit diesem Jahr; jedenfalls habe ich es in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren nie erlebt, dass BenutzerInnen wegen der nicht eingeschlossenen Tasche (mehrfach auf - nebenbei gesagt - ausgesprochen unfreundliche Art) der Zutritt zur Bibliothek verwehrt wird. Also, woran liegts? Ist der Schwund an Büchern so hoch, dass seitens der Slub eingeschritten werden musste?