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Als die große Flut kam – Rückblick auf ein Unwetter mit Folgen

Auch zehn Jahre nach der Flut ein herzliches Dankeschön an alle, die damals in Dresden und in Tharandt bis zur Erschöpfung geholfen haben!

Als vor 10 Jahren Regen und Hochwasser immer bedrohlicher wurden, waren wir zunächst gelassen: Der gerade bezogene Neubau der Bibliothek am Zelleschen Weg lag in beruhigender Entfernung zur Elbe und trotzte dem sintflutartigen Regen. Der Ausbau des Erlweinspeichers an der Elbe als alternativer Bibliotheksstandort war glücklicherweise verworfen worden.

Doch dann kam praktisch ohne Vorwarnung die große Sturzflut aus dem Erzgebirge. Die Wilde Weißeritz strömte durch die Gebäude des Tharandter Forst-Campus und flutete auch Magazine der Zweigbibliothek Forstwesen. Viele Helfer waren rund um die Uhr zur Stelle, um zu retten, was zu retten war. Heute gibt es einen Neubau auch in Tharandt, die Bücher stehen dort sicher im Obergeschoss – auch alle aus den Fluten geborgenen. Spendenmittel hatten ihre Restaurierung ermöglicht.

In der elbnahen Zweigbibliothek Medizin im Dresdner Uni-Klinkium konnten damals die Kellermagazine noch rechtzeitig mit Hilfe von Absolventen der Heeresoffiziersschule evakuiert werden.   

Auch zehn Jahre nach der Flut ein herzliches Dankeschön an alle, die damals in Dresden und in Tharandt bis zur Erschöpfung geholfen haben! Und Dank an alle, die mit Geld- oder Buchspenden die Tharandter Forstbibliothek unterstützt haben!

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