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SLUB-Mapathon mit Gebäudedaten am 19. April: digitale Quellen mit 'Colouring Dresden' verknüpfen

Gebäudedaten werden im Citizen Science-Projekt "Colouring Dresden" in einer digitalen Karte zusammengetragen, um Forschungsdaten für die klimagerechte Stadtplanung zu ermitteln. Beim Indoor-Mapathon am 19. April werden wir gemeinsam ausprobieren, wie dafür digitale Quellen genutzt werden können.

Das Foto zeigt eine Gruppe von Personen, die auf Stühlen sitzt und sich auf einem Monitor eine Karte ansieht.

Am 19. April laden wir zu einem Indoor-Mapathon in die SLUB Dresden ein. Copyright: H. Hensel/IÖR-Media

Die Online-Plattform "Colouring Dresden" startete am 6. März. Mit ihr können wir alle Wissen zum Gebäudebestand in Dresden zusammentragen, teilen und die wachsenden Datenbank selbst nutzen. Je mehr Informationen zusammenkommen, umso bunter wird die interaktive Karte von Dresden. Wobei jede Farbe für ein bestimmtes Gebäudemerkmal steht. Die Informationen helfen dabei, eine enorme Wissenslücke zu schließen. Colouring Dresden wird helfen, die Stadt Dresden vor Hochwasser und Starkregen zu schützen. Wohnen, Arbeit und Leben in der Stadt sollen gesünder und nachhaltiger gestalten werden. 

Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), die SLUB ist dabei. Neben Methoden und Werkzeugen offener Bürgerwissenschaft stellen wir digitale Quellen zur Verfügung, mit deren Hilfe die historischen Entwicklungen der Gebäude in Dresden rekonstruiert, beschreiben und analysiert werden können. Wie das funktioniert wollen wir am 19. April ab 17 Uhr auf einem sogenannten Indoor-Mapathon im Open Science Lab der SLUB ausprobieren. Juliane Flade (Referat Open Science), Martin Munke und Dominik Stoltz (beide Referat Saxonica und Kartensammlung) stellen dabei unsere Angebote vor:

  • die Deutsche Fotothek mit historischen Fotografien, Zeichnungen und Ansichten von Dresden in sechsstelliger Zahl,
  • das Virtuelle Kartenforum mit georeferenzierten Kartenmaterialien wie Stadtplänen aus verschiedenen Epochen oder dem Schadensplan von 1946 (das Laden der Mosaikkarte kann je nach Ausstattung des eigenen Gerätes einige Zeit in Anspruch nehmen), 
  • und das Portal Sächsische Adressbücher mit Daten zu Dresden aus zweieinhalb Jahrhundert zwischen 1702 und 1944.

Anschließend nehmen wir uns gemeinsam Beispiele vor und verpassen der Karte von Dresden weitere Farbtupfer. Wer sich direkt selbst beteiligen möchte, bringt ein Smartphone, Tablet oder Laptop mit. Nötig ist dafür außerdem die Registrierung auf der Onlineplattform. Die kann auch anonym erfolgen. Unser Mapathon hat eine offene Kursseite in der Wikiversität – wer nicht teilnehmen kann, findet die nötigen Informationen dort. Wir freuen uns auf's gemeinsame Kartieren!

Colouring Dresden: Indoor-Mapathon
Ort: Open Science Lab, OSL 2
Zeit: 19. April 2023, 17 Uhr
Anmeldung

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