Die vorlesungsfreie Zeit bietet Gelegenheit, hier auch einmal über Themen zu berichten, die nicht so sehr den alltäglichen Benutzungsbetrieb betreffen, die SLUB aber durchaus ebenfalls intensiv beschäftigen. Heute widmen wir uns mit dem <link http: blog.slub-dresden.de beitrag vermessung-der-buecherwelt-dresdner-beitrag-zum-verzeichnis-der-deutschen-drucke-des-17-jahrhunder external>VD 17 und der Bestandserhaltung dem Bereich des historischen Schrifttums.
Nicht erst seit dem Elbe-Hochwasser, dem Brand der Bibliothek von Weimar oder dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln ist klar, dass unsere schriftliche Überlieferung ständig gefährdet ist. Auf Einladung von Staatsminister Neumann trafen sich letzte Woche Vertreter großer deutscher Archive und Bibliotheken, um eine Arbeitsgruppe für einen Maßnahmenplan einzurichten. S. die <link http: www.bundesregierung.de nn_23334 content de pressemitteilungen bpa extern>Pressemitteilung des Beauftragen für Kultur und Medien
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Die Archive und Bibliotheken arbeiten seit 2001 in der <link http: www.allianz-kulturgut.de extern>"Allianz Schriftliches Kulturgut erhalten" an diesem Thema. In der SLUB fand 2007 die zentrale Veranstaltung zu einem nationalen Aktionstag "Rettet das schriftliche Kulturgut!" statt. Am kommenden Samstag wird diese Tradition in <link http: www.landesarchiv-bw.de web extern>Ludwigsburg fortgesetzt.
1 Kommentar(e)
Rettung ist möglich
Es ist schon erstaunlich, wie die Not die Menschen zusammenschweißt und neue Kreativität freisetzt. Beim Aktionstag "Schriftliches Kulturgut erhalten" in Ludwigsburg am 5. September hat Dresden Hochwasserbücher, Weimar Aschebücher und Köln gequetschte Bücher gezeigt. Und Rettung ist dank großartiger Restauratoren möglich. Die SLUB Dresden wird Köln helfen, bald eine wichtige Handschrift zu restaurieren, um zu zeigen: es geht.
Wenn alle helfen, ist viel möglich! Wie beim Hochwasser 2002. Aber auch die Vorbeugung muss besser werden. 350 Mio. Schaden in Köln, das darf nie wieder passieren. Dresden gründet jetzt einen Notfallverbund: gemeinsam Gefahren abwehren, gemeinsam Kulturgut schützen, gemeinsam Beschädigtes retten: es ist Zeit nicht für Worte, sondern für Taten.