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SLUBlog

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Festschrift zum Ruhestand von Prof. Bürger: Beiträge Open Access verfügbar

Anfang Juli diesen Jahres ist der ehemalige Generaldirektor der SLUB Prof. Dr. Thomas Bürger kurz vor seinem 65. Geburtstag mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet worden. Aus diesem Anlass ist eine Festschrift erschienen, die sich unter dem Titel "Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung" vornehmlich praktischen Beispielen für Kooperationen unter Bibliotheken, Archiven und Museen und somit einer Herzensangelegenheit von Thomas Bürger widmet. Herausgeber Dr. Achim Bonte beschreibt in der Einführung zum Werk die Wahl des Leitthemas und deren Bedeutung für den ehemaligen Generaldirektor der SLUB (S. 13):


Thomas Bürger [hat] mit hohem persönlichen Einsatz nicht nur „seine“ Bibliothek sowie das deutsche Bibliothekswesen wesentlich beeinflusst, sondern auch weit darüber hinaus, im Dresdner Wissenschaftsraum, in der Stadtgesellschaft, in wichtigen wissenschaftlichen und kulturellen Gremien oder bedeutenden Institutionen des Archiv- und Museumswesens engagiert zahllose Beziehungen gepflegt und wertvolle Entwicklungsimpulse geliefert. Das Leitthema dieser Festschrift – Kooperation bzw. beharrliches Streben nach Kooperation – darf damit zweifellos als ein Markenzeichen seiner Persönlichkeit und seiner beruflichen Arbeit gelten.

 

Bild: Dr. Achim Bonte (l) überreicht Prof. Dr. Thomas Bürger (r) die Festschrift

 

Die einzelnen Beiträge des von Achim Bonte und Juliane Rehnolt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte an der TU Dresden) herausgegebenen Werkes widmen sich unterschiedlichen Kooperationsformen in vielfältigen Kontexten. Alle Texte sind Open Access verfügbar. Ein Teil der insgesamt 35 Beiträge stammt von Kolleginnen und Kollegen der SLUB und gibt damit auch einen Einblick in die Arbeit unserer Bibliothek:

 

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Banda Internationale mal Zwei: Seid dabei!


Anlässlich der Interkulturellen Tage in Dresden präsentieren wir die Banda Internationale gleich zweimal: Wir zeigen die Doku „Wann wird es endlich wieder Sommer?“ am 26.9. um 19:30 Uhr und haben am Folgetag die Band live zu Gast! Wir freuen uns, damit ein weiteres Zeichen für Weltoffenheit und Vielfalt setzen zu können.

slub.film: „Wann wird es endlich wieder Sommer?“

Dresden im Sommer 2015: In der Innenstadt marschieren allmontäglich Patriotische Europäer gegen die "Islamisierung des Abendlandes", während in Zeltlagern und Asylheimen in den Außenbezirken der Stadt tausende Flüchtlinge provisorische Unterkünfte beziehen. Die Banda Comunale, eine kleine Dresdner Demokapelle, hatte das ganze Jahr gegen PEGIDA angespielt. Aber PEGIDA verschwand nicht. Inzwischen protestieren die Wutbürger vor Flüchtlingsheimen. Genau dort beginnt die Banda Willkommenskonzerte zu spielen und sich für geflüchtete Musiker zu öffnen. Aus der Banda Comunale wird die Banda Internationale.

Der Film "Wann wir es endlich wieder Sommer?" von Barbara Lubich und Michael Sommermeyer begleitet die Musiker ein Jahr lang. Dutzende Konzerte, persönliche und gemeinsame Geschichten auf ihrem Weg vom Integrationsprojekt mit Geflüchteten zu einer in ganz Deutschland gefeierten Band. Zeitdokument, Porträt einer Stadt und eines Landes, Drama, Komödie und mitreißender Musikfilm in einem.

 


slub.musik: Banda Internationale live in concert

Sozio-kulturelles Engagement war und ist die Grundlage der Kernformation „Banda Comunale“, die aus professionellen Musikern und Amateuren seit 2001 besteht. Nach zahlreichen Beteiligungen an Demonstrationen und Veranstaltungen gegen PEGIDA in Dresden seit dem Winter 2014/15, engagierte sich die Band unermüdlich für eine Willkommenskultur und spielte u.a. zahlreiche Konzerte in Erstaufnahmeeinrichtungen. Hier entstand im Sommer 2015 die Idee eines längerfristigen Projektes mit geflüchteten Musikern: Die „Banda Internationale“ war geboren. Das mittlerweile fast 20-köpfige Kollektiv mit Musikern aus Syrien, Palästina, Burkina-Faso, Iran und dem Irak hat seit Projektbeginn 2015 zahlreiche Preise gewonnen und mehr als 150 Konzerte in Dresden, in Sachsen und Deutschland gespielt. Großes, gemeinsames Ziel ist es, Heimatmusik neu zu interpretieren, Herzen zu öffnen, Vorurteile und Ressentiments abbauen zu helfen und zur Verständigung zwischen neuen und alteingesessenen Sachsen, Deutschen, Europäern beizutragen.



Wir freuen uns, die Band live und (fast) unplugged präsentieren zu können. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung über die Veranstaltungsseite bitten wir dringend!

 

slub.film: Wann wird es endlich wieder Sommer?
Mittwoch, 26.09. 19:30 Uhr

slub.musik: Banda Internationale live in concert
Donnerstag, 27.09. 20:00 Uhr
(Anmeldung hier)

Beide Veranstaltungen finden im Klemperer-Saal in der SLUB statt. Der Eintritt ist jeweils frei.

Programm Interkulturelle Tage Dresden 2018

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SLUB-Schätze unterwegs: Hugo Erfurth in Köln

Vom 7. September 2018 bis 27. Januar 2019 zeigt die Kölner SK Stiftung Kultur die Ausstellung „Blick in die Sammlungen: Hugo Erfurth – Bildnisse“ mit Aufnahmen aus ihrer Photographischen Sammlung und aus dem LVR-LandesMuseum Bonn.

Mit dem Erwerb des Palais Lüttichau im Jahre 1906 entwickelte sich Hugo Erfurths (1874–1948) Dresdner Atelier zu einem repräsentativen Zentrum des städtischen Kulturlebens. Er portraitierte Mitglieder der Bürgerschaft und des Adels, Militärs und Künstler. So werden in der aktuellen Ausstellung etwa ausdrucksstarke Bildnisse von Max Beckmann, Otto Dix, Käthe Kollwitz oder Richard Riemerschmid gezeigt. Erfurths Portraits folgen der Auffassung der Kunstphotographie: erlesen gestaltete, in Edeldruckverfahren umgesetzte Kompositionen, die einen malerischen Duktus erlaubten und überdies höchst aufwendig in der Herstellung waren. Anleihen in der Malerei und große Formate verhalfen der Fotografie zum großen Auftritt.

Mit welchen Mitteln Erfurth vor allem im Öldruck meisterliche Leistungen erreichte, veranschaulichen in der Ausstellung mehrere Leihgaben aus der Deutschen Fotothek: bislang unbekannte, gewachste, großformatige und von Erfurth retuschierte Papiernegative.

Außerdem aus der Deutschen Fotothek gezeigt werden sechs Silbergelatine-Abzüge der 1980er Jahre aus der Serie „Flug in die Vergangenheit“ von Christian Borchert. Diese aus dem um 1926 von Bruno Wiehr gedrehten Dokumentarfilm "Hugo Erfurth, der Lichtbildner bei der Arbeit" herauskopierten Standbilder lassen den aufwendigen Arbeitsprozess Hugo Erfurths nachvollziehbar werden.



Abb.: Christian Borchert: Szenen aus dem Dokumentarfilm "Hugo Erfurth, der Lichtbildner bei der Arbeit", um 1985. (Deutsche Fotothek)


Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln,
www.photographie-sk-kultur.de

Ausstellung geöffnet täglich außer mittwochs von 14 bis19 Uhr.
Eintritt und Führungen siehe Website.

 

 

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Von der Ausleihtheke zur Servicetheke - SLUB mit neuem Servicekonzept

Bild: Service mit Gesicht - in der SLUBWer heute aufmerksam durch die Ebene 0 in der Zentralbibliothek läuft, wird schnell bemerken, dass der Infopunkt 2 hinter der Treppe leer ist und im Bereich der Ausleihtheke Regale fehlen und Tische hinzugekommen sind. Das hat einen guten Grund: Wir haben die Schließtage genutzt, um ein wenig umzuräumen und vereinen nun all unser Beratungs- und Informationsangebote sowie Ausleihe und Rückgabe an einer Servicetheke. Was haben wir uns dabei gedacht? Und was bringt das für Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer? Das erklärt Dr. Jens Mittelbach (JM), Leiter der Abteilung Benutzung und Information, im folgenden Interview.

 

Lieber Herr Dr. Mittelbach, die Servicetheke wurde neugestaltet. Welche Veränderungen gibt es konkret?

>>JM: Wir haben uns dazu entschieden, unsere Ausleihtheke und den Infopunkt in der Zentralbibliothek sowie im DrePunct jeweils zu einer gemeinsamen Servicetheke zusammenzulegen. Wir folgen damit nun auch im Hauptgebäude und in der Bereichsbibliothek dem Modell der Zweigbibliotheken, an einer Theke - als zentrale Stelle - alle Nutzerbelange zu klären.

 

Welchen Mehrwert bietet die Umgestaltung für die Nutzerinnen und Nutzer?

>>JM: Unsere Benutzer haben von nun an nur noch einen Anlaufpunkt, müssen vor allem in der Zentralbibliothek nicht mehr zwischen Ausleihtheke und Infopunkt 2 hin- und hergeschickt werden, sondern erhalten den vollumfänglichen Service an einem Ort. Dieser Service umfasst neben der Ausleihe/Rückgabe von Medien, Auskünfte zur Orientierung im Haus, Benutzungsmodalitäten, Gerätetechnik in der Bibliothek sowie einfach Sachauskünfte zur Recherche, aber auch die Vermittlung von Spezialisten bei komplexen Fragestellungen entweder ad hoc oder zu einem Wissensbar-Termin.

 

Wie zeigt sich die neue Servicetheke?

Bild: Neuer Beratungsplatz>>JM: In der Zentralbibliothek ist im Bereich der ehemaligen Ausleihtheke im Lesebereich ein dritter Arbeitsplatz für unsere Thekenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter hinzugekommen. Außerdem haben wir einen abgeschirmten Beratungsplatz eingerichtet, in dem umfänglichere Anliegen in Ruhe geklärt werden können. Gestalterisch ist die Servicetheke in der Zentralbibliothek derzeit noch provisorisch angelegt, wir sind aber hier bereits an der Entwicklung einer dauerhaften Lösung. Im DrePunct erfolgte die räumliche Umgestaltung bereits im letzten Jahr.

 

 

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Aus der Deutschen Fotothek: Ein Hauch New York beim Hamburger Staatsballett

Wenn sich am kommenden Sonntag (9.9.2018) in der Hamburger Staatsoper der Vorhang öffnet, werden im Hintergrund Fotografien aus New York das reduzierte Bühnenbild für die Wiederaufnahme des Balletts "Bernstein Dances" prägen. 

 

Szenenbild "Bernstein Dances" (Hamburger Ballett John Neumeier, Quelle: Website)

 

Die Fotografien stammen von dem früh verstorbenen Fotografen Reinhart Wolf (1930-1980), dessen rund 13.000 Diapositive umfassender fotografischer Nachlass sich seit 2013 im Bestand der Deutschen Fotothek befindet.

 

Reinhart Wolf besaß ein besonderes Auge für Architektur. Im Jahre 1979 richtete er sein Objektiv auf einige der höchsten Gebäude der Welt. In New York gelang es ihm, die oftmals kunstvoll gestalteten Spitzen der Wolkenkratzer des Big Apple in Szene zu setzen und sie fast portraithaft abzubilden. Wolfs berühmtes Buch "New York" von 1980, das auch ein Gespräch zwischen Reinhart Wolf und Andy Warhol enthält, hat der Taschen-Verlag auf Grundlage der Diapositive aus der Deutschen Fotothek 2016 in opulenter Ausstattung neu aufgelegt.

 

Einen kleinen Einblick möchten wir mit den nachfolgenden Bildern geben.

Nun bilden sie den Hintergrund für die Ballett-Revue "Bernstein Dances", die in diesem Jahr anlässlich des 100. Geburtstages des US-amerikanischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Leonard Bernstein (1918–1990) wieder ins Programm aufgenommen wurde. "Bernstein Dances" beruht auf kleineren und größeren Werken des Komponisten, wie beispielsweise Songs aus den beiden Musical Comedies "Wonderful Town", 1953 und "On the Town", 1944.

 

Choreograf John Neumeier erklärt auf der Website des "Hamburg Ballet John Neumier", weshalb Wolfs New York Bilder die perfekte Kulisse für seine Choreografie darstellt, v.a. für den Teil "the City" - die Stadt der Städte:

 

Bild: John Neumeier " "The City" ist natürlich New York, die Stadt, in der sich der junge Bernstein behaupten und mit ‘Jobs’ durchschlagen musste. New York ist zugleich die Stadt, die ihm später dann die ganz großen Erfolge brachte, festgehalten in den wunderbaren Fotografien von Rainhard Wolf, die ich in mein Bühnenbild einbezogen habe."

 

 

Schauen Sie sich gerne weitere New York Bilder von Reinhart Wolf in der Deutschen Fotothek an. Wir sind gespannt, welches Ihr Lieblingsbild ist. Verlinken Sie dieses gerne in den Kommentaren.

 

 

Informationen über Reinhart Wolf
Hamburger Ballett John Neumeier: Bernstein Dances

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