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Kategorie: Provenienzforschung

Wachturm im Konzentrationslager Auschwitz - Link zum Bild in der Deutschen Fotothek

In den letzten Jahrzehnten sind in mehreren europäischen Ländern Holocaust-Gedenktage eingeführt worden. Das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ist in Deutschland am 27. Januar – dem Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 – seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Einen Höhepunkt der Entwicklung eines zentralen Gedenktages stellt die Entscheidung der UNO aus dem Jahr 2005 dar (Resolution 60/7), den 27. Januar zum…

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Provenienzforscherin Nadine Kulbe bei der Recherche in der SLUB Dresden

Die SLUB führt seit 2009 mit Unterstützung verschiedener Fördereinrichtungen systematische Provenienzforschungsprojekte durch. Derzeit bereiten wir eine neue Ausstellung zum aktuellen Projekt vor. Zum heutigen Tag der Provenienzforschung hat Karina Iwe, Ausstellungsmanagerin an der SLUB, mit den beiden Provenienzforscherinnen und Kuratorinnen Nadine Kulbe und Elisabeth Geldmacher gesprochen.

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Übergabe und Vertragsunterzeichnung Markus Stumpf (li.) und dem Erben Paul Schreilechner (re.) (©: Marc Drews)

Im Rahmen unseres NS-Raubgut-Projektes konnten wir Bücher aus dem Eigentum des Juristen Heinrich Klang ermitteln. Heinrich Klang wurde nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 als Jude verfolgt und in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Er überlebte den Holocaust. Nun konnten wir zwölf Bände an seine Erb:innen restituieren.

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Alfred Brod / https://slubdd.de/holocaustcz

Die Mitarbeiter:innen unseres NS-Raubgut-Projektes konnten ein Buch aus dem Eigentum des Bankdirektors Alfred Brod ermitteln. Alfred Brod und seine Familie wurden als Juden und Jüdinnen verfolgt, in das Konzentrationslager Lodž deportiert und dort ermordet. Im Sommer 2022 restituierte die SLUB das Buch an seine Erb:innen, die sich für dessen Verbleib als Schenkung im Bestand der Bibliothek entschieden.

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Ein Buch aus dem Eigentum Susanne Türcks konnten die Mitarbeiter:innen der Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Landeskunde und des NS-Raubgut-Projekts identifizieren. Susanne Türck wurde als Jüdin verfolgt und emigrierte 1933 nach Großbritannien. Mitte Juni 2022 gab die SLUB den Band an die Erbin zurück.

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