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Maria Sibylla Merians Kupferstichwerke in der SLUB

Vor 370 Jahren, am 2. April 1647, wurde die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian als Tochter des berühmten Kupferstechers und Verlegers Matthäus Merian des Älteren in Frankfurt am Main geboren und vor 300 Jahren, am 13. Januar 1717 starb sie in Amsterdam. Schon in ihrer Jugend beschäftigte sie sich intensiv mit Pflanzen und studierte die zu ihrer Zeit als Teufelsbrut angesehenen Insekten, wobei sie besonders fasziniert von deren Entwicklungsstadien war. Unterrichtet von ihrem Stiefvater Jacob Marrel und dessen Schüler Abraham Mignon, die Stillleben holländischer Art malten, lernte sie, ihre Naturbeobachtungen minutiös zu zeichnen, zu aquarellieren und in Kupfer zu stechen.

 

Als erstes Werk veröffentlichte sie 1675 bis 1680 im Verlag ihres Ehemannes Johann Andreas Graff in Nürnberg das dreiteilige „Neue Blumenbuch“. Es besteht aus 36 Kupfertafeln, die als Vorlagen für angehende Künstler und als Muster für stickende Damen gedacht waren. Die SLUB besitzt eines von drei nachweisbaren Exemplaren, welche Merian selbst koloriert hat. Das Original ist in der Ausstellung „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes“ vom 7. April bis zum 2. Juli 2017 im <link http: www.smb.museum ausstellungen detail maria-sibylla-merian-und-die-tradition-des-blumenbildes.html _blank extern>Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz und vom 11. Oktober 2017 bis zum 14. Januar 2018 im <link http: www.staedelmuseum.de de ausstellungen maria-sibylla-merian _blank extern>Städel-Museum Frankfurt am Main zu sehen. Ein <link http: digital.slub-dresden.de id375332294>vollständiges Digitalisat dieser Kostbarkeit kann ortsunabhängig jederzeit online in den Digitalen Sammlungen der SLUB betrachtet werden.

 

 

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SLUB: <link http: digital.slub-dresden.de werkansicht dlf digital: m. s. merians des eltern seel: tochter. neües>M. S. Gräffin, M. Merians des Eltern seel: Tochter. Neües BlumenBuch

 

Im Bestand der SLUB sind auch die beiden Werke vorhanden, auf denen Merians Ruhm als erste Entomologin (Insektenkundlerin) gründet: Erstens das Raupenbuch, das <link http: katalogbeta.slub-dresden.de id>1779 und 1783 in zwei Teilen mit 100 Kupfertafeln und <link http: katalogbeta.slub-dresden.de id>1717 in erweiterter lateinischer Ausgabe erschien, zweitens das <link http: katalogbeta.slub-dresden.de id>1705 im Selbstverlag in Amsterdam veröffentlichte Insektenbuch mit 60 großformatigen Kupfertafeln, auf denen Merian die von ihr in der holländischen Kolonie Surinam beobachteten Insekten, hauptsächlich Schmetterlinge und ihre Wirtspflanzen meisterhaft abgebildet und  im Dresdner Exemplar sogar persönlich koloriert hat.

 

Diese beiden Meisterwerke sind ab 2. Mai 2017 in der Schatzkammer der SLUB im Original zu sehen. Ausführliche Informationen dazu folgen.

Zahlreiche Literatur über Maria Sibylla Merian ist im <link http: threed freihandbereich der>Freihandbereich der Zentralbibliothek aufgestellt sowie im <link http: katalogbeta.slub-dresden.de>SLUB-Katalog recherchierbar.

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