Wie können Wissen und Kulturgut der Wissenschaft und Öffentlichkeit in der digitalen Welt möglichst barrierefrei und offen zugänglich gemacht werden? Die Themenkreise der konsequenten Anwendung und Durchsetzung von Open Access, Open Source und Open Data treiben auch die SLUB Dresden seit langem um – die <link http: blog.slub-dresden.de beitrag offenheit-zeigen-vertreten-und-entwickeln-die-slub-erhaelt-open-library-badge-2016 _blank extern>Verleihung der Open Library Badge 2016 ist deutliches Zeichen der verfolgten Strategie größtmöglicher Offenheit.
Doch gerade im Bereich der Musik sind der digitalen Bereitstellung von Materialien als Teil dieser Openness-Strategie Grenzen gesetzt – Urheber- und Leistungsschutzrechte bilden eine komplexe Gemengelage. Nichtsdestotrotz fördert die Musikabteilung der SLUB mit verschiedenen Projekten den Grundsatz, relevante Forschungsquellen und Materialien – sofern rechtlich möglich – unter freien Lizenzen digital zugänglich zu machen und damit Kulturgut nachhaltig zu sichern und zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse dieser Bemühungen können in den <link http: digital.slub-dresden.de kollektionen _blank extern>Digitalen Sammlungen und der <link http: mediathek.slub-dresden.de _blank extern>Digitalen Mediathek sowie in der <link https: www.deutsche-digitale-bibliothek.de _blank extern>Deutschen Digitalen Bibliothek rund um die Uhr und weltweit genutzt werden. Das <link http: mediathek.slub-dresden.de db apsisa.dll _blank extern>„Archiv der Stimmen“ der Mediathek stellt beispielsweise mehr als 18.000 Tonaufnahmen aus der Schellackära und damit erstmals ein umfangreiches Korpus zur Interpretationsgeschichte von E-Musik bereit. Insgesamt sind in der Digitalen Mediathek bereits mehr als 36.000 digitalisierte Tondokumente verfügbar. Und die Bereitstellung historischer Notenmaterialien erreicht internationale Resonanz: Als Folge der unlängst abgeschlossenen <link http: hofmusik.slub-dresden.de _blank extern>Hofmusikprojekte, in deren Rahmen mehr als eine Million Seiten historischer Noten aus dem Umfeld des Dresdner Hofes digitalisiert wurden, sind beispielsweise bereits mehrere neue Werkausgaben erschienen und wichtige Forschungsergebnisse zu verzeichnen. So titelte der Vivaldi-Forscher Michael Talbot gerade erst <link http: www.rism.info de startseite newsdetails article yet-another-misattributed-and-rediscovered-vivaldi-work-in-dresden.html _blank extern>„Eine weitere Fehlzuschreibung (und Wiederentdeckung) zu Vivaldi in Dresden“. Er lobt explizit die Digitalisierungsbemühungen der SLUB, auf deren Grundlage die vorgestellten neuen Erkenntnisse beruhen.

Karolin Schmahl, Expertin für Metadatenmanagement und Standardisierung, ist an der SLUB für die Betreuung der <link https: pro.deutsche-digitale-bibliothek.de fachstelle-mediathek-ton _blank extern>Fachstelle Mediathek-Ton der Deutschen Digitalen Bibliothek zuständig. Sie hat sich unlängst über Möglichkeiten und Probleme von digitalen „offenen Musikarchiven“ im Rahmen der Sendung „SWR2 Cluster“ mit Martin Hagen unterhalten und damit einen wichtigen Aspekt der sogenannten „Openness“ in Bibliotheken näher beleuchtet. Die Sendung steht in der <link https: www.swr.de swr2 programm sendungen cluster tagung-offene-archive-in-duisburg-archive-in-zeiten-der-digitalisierung id="10748564/did=19740978/nid=10748564/c0tp02/index.html" _blank extern>Mediathek des Senders – und auch in der SLUB– zum Nachhören bereit. Viel Spaß beim Hören!
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