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Immer schön den Überblick behalten: welche Literaturverwaltung nutzen Doktorand:innen der TU Dresden für die Erstellung ihrer Doktorarbeit?

Für das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben gibt es zahlreiche Tools, die Sie unterstützen, Ihnen immer wiederkehrende Handgriffe abnehmen und damit helfen, Zeit zu sparen. Zeit, die Sie in den eigentlichen Auswertungs- und Schreibprozess investieren können. Hierzu zählen zweifelsohne Literaturverwaltungsprogramme wie Zotero, Mendeley, Citavi und Endnote.

Mit Literaturverwaltungsprogrammen

  • dokumentieren und strukturieren Sie Ihre Rechercheergebnisse,
  • werten Sie Literatur aus,
  • fügen Sie verwendeten Quellen als Zitate in Ihren Text ein und 
  • erstellen am Ende das fertig formatierte Literaturverzeichnis.

Im Beratungsportfolio der SLUB haben die Workshop- und Wissensbarangebote zur Literaturverwaltung seit Jahren einen festen Platz. Das Publikum ist breit gefächert: Studierende, Doktorand:innen, Wissenschaftler:innen, interessierte Bürger:innen.

Grundsätzlich empfehlen wir den Einsatz eines Literaturverwaltungsprogrammes schon während der ersten Seminar- und Hausarbeiten. Denn eine gewisse Routine im Umgang mit den Programmen ist notwendig, damit sie eine wirkliche Unterstützung sind und keine zusätzliche Belastung darstellen.

Außerdem zeigt sich: je umfänglicher wissenschaftliche Arbeiten werden, umso wertvoller ist der Einsatz einer Literaturverwaltung. Deshalb haben wir den Doktorand:innen der TU Dresden mal genauer über die Schulter geschaut und in Erfahrung gebracht, ob sie bei der Erstellung ihrer Doktorarbeit mit einer Literaturverwaltung gearbeitet haben und wenn ja, mit welcher.

Bereits 2014 starteten wir mit der systematischen Erfassung; nun liegen die Ergebnisse für 2021 vor und wir stellen erfreut fest: unser Workshop- und Beratungsangebot wirkt. 

Waren es im Zeitraum 2014-2018 gerade mal die Hälfte der Doktoranden, die sich Schreibassistenz in Form einer Literaturverwaltung holten, so sind es 2021 schon über 70%:

Daran, welche Programme favorisiert werden, hat sich seit Beginn der Erfassung wenig verändert. Die Spitzenreiter waren und sind:

  • Zotero
  • Mendeley
  • Endnote
  • Citavi
  • JabRef

Diese Vorlieben sind auch auf Fakultätsebene erkennbar, auch wenn hier die Anzahl der eingereichten Doktorarbeiten von Fakultät zu Fakultät stark schwankt:

Uns ist bewusst, dass die Doktorand:innen nur einen Bruchteil unserer Zielgruppe ausmachen. Viele kommen zudem schon mit entsprechendem Vorwissen für ihre Doktorarbeit an die TU Dresden. Dennoch zeigt die Auswertung, dass die Beratungen und Workshops Früchte tragen. 

Interesse an einem Literaturverwaltungsprogramm? Hier finden Sie:

 

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