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Von Parliamentary Papers bis SpringerLink: 10 Jahre zentraler Datenbankservice

Vor 10 Jahren, am 25. November 2008, ging der zentrale Datenbankservice für die sächsischen Hochschulen "Databases on demand" (DBoD) an den Start. Damit können über 1.600 Datenbanken heute online und mit einem Klick durchsucht werden: schnell, komfortabel, zeit- und ortsunabhängig, direkt aus dem Bibliothekskatalog heraus. Trotz Google-Zeitalter bilden diese Datenbanken einen unverzichtbaren Kern der wissenschaftlichen Fachinformation. Über zwei Millionen Zugriffe hat der Dienst seit seinem Bestehen registriert und zeigt damit unbestritten seine Relevanz im Bibliotheksumfeld.

Service für Sie

Der Service garantiert den Zugriff auf ein breites Spektrum an E-Ressourcen, zum Beispiel Online-Datenbanken, DVD/CD-Datenbanken, E-Books oder E-Jounals. Aber auch Zeitungsarchive und Lexika können mit DBoD genutzt werden. Aus den örtlichen Katalogen der Bibliotheken in Sachsen heraus können Sie heute etwa die "Datenbank für Normen und technische Regeln" (Perinorm), die Deutsche Biographische Enzyklopädie, die Encyclopedia of Popular Music, House of Commons Parliamentary Papers und unzählige weitere Titel aufrufen. Bis dato listet DBoD insgesamt 1656 bibliographische, Fakten- und Volltextdatenbanken, für 885 besteht Zugang über die SLUB.

Ein langer Prozess, den die SLUB koordiniert (hat), steht hinter dieser Entwicklung: Datenbanken von verschiedenen Bibliothekseinrichtungen in ganz Sachsen und mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus mussten erfasst und eingearbeitet werden. Es folgten Datenmanagement und Tiefenerschließung - notwendig, um das in DBoD verborgene Wissen für eine normale Katalogrecherche und damit einfach verfügbar zu machen. So können Benutzer eine spezifische Suchanfrage zum Beispiel direkt im SLUB-Katalog stellen, ohne die passenden Fachdatenbanken oder deren spezifische Rechercheoberfläche kennen zu müssen. Insgesamt umfassen die Volltexte aller bis jetzt indexierten Datenbanken circa 2,5 Millionen Dokumentseiten. Das entspricht einem Papierstapel von etwa 250 Metern Höhe.


 

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