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Ein Quantensprung für die Musikwissenschaft. Die SLUB ist dabei

Seit dieser Woche steht ein hervorragendes Recherchewerkzeug für die internationale Musikwissenschaft online zur Verfügung. Der Katalog des Internationalen Quellenlexikons der Musik (Repertoire International des Sources Musicales, RISM) enthält 700.000 Nachweise von überwiegend handschriftlichen Musikquellen aus 32 Ländern. Die Katalogeinträge enthalten biografische Angaben zu rund 25.000 Komponisten sowie eine ausführliche Beschreibung der Handschriften selbst. Dabei wird fast jedes Werk durch Musikincipits, d.h. den Beginn der wichtigsten Stimmen in Notenschrift, eindeutig identifizierbar.

Am Katalog ist die Musikabteilung der SLUB mit über 12.000 Nachweisen wesentlich beteiligt. Seit 1993 unterhält RISM eine der beiden deutschen Arbeitsstellen in Dresden, die direkt in die Datenbank der RISM-Zentralredaktion katalogisieren. Die Freigabe des Online-Katalogs ist auch für unser laufendes Drittmittelprojekt zur "Instrumentalmusik der Dresdner Hofkapelle" wichtig, da die bearbeiteten Handschriften nun auch dort leicht recherchiert werden können. Viel Raum für neue Fragen und Entdeckungen in Musikwissenschaft und -praxis...

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Bücher und ihre Schicksale. Die SLUB gewinnt einen wertvollen Jakob Krause-Band zurück

Kenner unserer Bibliotheksgeschichte wissen, dass die SLUB im Zuge des Zweiten Weltkriegs durch Zerstörung, Plünderung und Beschlagnahmung beträchtliche Teile ihres Altbestands verloren hat. Nach aktueller Kenntnis zählen allein rund 250.000 Bestandseinheiten der SLUB (Drucke, Karten, Musikalien und andere Sonderbestände) bis heute zur Beutekunst in russischen Bibliotheken. Darunter befindet sich auch der größte Teil der Arbeiten Jakob Krauses, des bedeutendsten deutschen Buchbinders der Renaissance.

Um so mehr freuen wir uns, nach längerem Tauziehen und gegen Zahlung eines "Finderlohns" jüngst einen Jakob Krause-Band zurückgewonnen zu haben. Das Buch, eine Bibelausgabe aus der Zeit des Bibliotheksgründers Kurfürst August, befand sich bei Kriegsende an einem der 25 Auslagerungsorte der Bibliothek und wurde seither vermisst.

Die Schönheit der aufwändig gearbeiteten Krause-Einbände können Sie beispielhaft in unserer Schatzkammer sehen. Zur Geschichte der Dresdner Beutekunst und der Wiedergewinnung von 5.697 Handschriften aus Moskau im Jahr 1958 hat Frank Aurich, der Leiter unserer Abteilung Sammlungen, Ende 2008 einen Beitrag im Bibliotheksmagazin bzw. in Qucosa veröffentlicht.

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Folgen Sie uns auf Twitter. Wer wird der 1.111te?

Mit heutigem Stand haben wir in unserem Twitter-Kanal 977 Follower. Für eine deutsche Bibliothek ist das bereits ein sehr guter Wert. Die reichweitenstärksten Accounts im deutschsprachigen Raum werden zum Beispiel hier regelmäßig gelistet: Aktuell Dieter Nuhr, Sascha Lobo, Reiner Calmund, SPIEGEL Eilmeldungen, Piratenpartei - ein tolles Thema für eine soziologische Doktorarbeit.

Was ist Twitter? Ein auf einer Webseite oder per Handy geführtes öffentliches Mikroblog, mit dem Sie Textnachrichten von maximal 140 Zeichen versenden können. Die LeserInnen dieses "Gezwitschers" (engl. tweet=zwitschern) sind die Follower. Mit Twitter sind Sie immer auf dem laufenden, selbst wenn die SLUB ausnahmsweise einmal geschlossen ist.

Gemessen an unseren fast 50.000 aktiven BenutzerInnen gibt es bei uns noch Luft nach oben. Machen Sie mit! Um Sie zusätzlich zu motivieren, verschenken wir an den 1.111ten Follower einen unserer SLUB-Liegestühle. Allerdings nur bei Selbstabholung ;). Und: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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23.-25.6. Internationales musikwissenschaftliches Kolloquium in der SLUB

Musikwissenschaftler aus aller Welt werden sich in der nächsten Woche bei uns zum Internationalen Kolloquium "Das Instrumentalrepertoire der Dresdner Hofkapelle" treffen, das ein entsprechendes, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Drittmittelprojekt begleitet.

Auch alle Musikliebhaber ohne Spezialkenntnisse sind herzlich eingeladen: Zu einem Konzert mit dem Ensemble "Les Amis de Philippe" am 23. Juni, 20 Uhr, sowie zum öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Silke Leopold am 24. Juni, 19.30 Uhr, jeweils im Vortragssaal der SLUB. Der Eintritt ist frei.

 

Die Hofkapelle, die heutige Sächsische Staatskapelle Dresden, ist eines der ältesten Orchester der Welt mit einer über 460 Jahre ununterbrochenen Musiktradition. Weitere Information zum DFG-Projekt und zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Projektseite.

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Der SLUB-Sommergarten. So sieht er aus

In unserem ersten Blog-Post zum Thema hatten wir versprochen, noch ein zweites Foto zu bringen. Hier ist es. Herzlichen Dank an Ulrich van Stipriaan, der uns das Bild zur Verfügung gestellt hat.


Kommentare

Ein interessanter Abend
22.11.2017 08:50
hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00

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