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Freiluftsaison eröffnet. Die SLUB-Gartenmöbel sind da!

Wir haben's wieder getan.


Heute sind diese 50 neuen Liegestühle für unsere Freifläche eingetroffen. Ab Montag wird die sehr erfolgreiche Aktion aus dem letzten Jahr fortgesetzt. Nehmen Sie Platz wo und wie immer Sie wollen, in der Sonne, im Schatten, allein, in der Gruppe. Wie im Sommer 2010 gibt es für das Vergnügen nur wenige Regeln:

Die Stühle sind Eigentum der SLUB und sollten unser Gelände folglich auch nicht verlassen. Auch für eine möglichst schonende Behandlung sind wir dankbar.

Die Stühle lagern offen auf der Ebene von Vortragssaal und BibLounge neben dem gartenseitigen Eingang und können dort selbständig entnommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit oder einsetzendem Regen wäre es nett, wenn der letzte Be-Sitzer seinen Stuhl an diesen Standort zurückstellte.


Das ist alles. Einigen Unkenrufen zum Trotz hat das Selbstverwaltungsmodell bis zur Versteigerung der Stühle Ende September im letzten Jahr hervorragend geklappt. Enttäuschen Sie uns bitte auch 2011 nicht. Viel Spaß und produktive Stunden in Ihrem SLUB-Sommer!

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Besucherrekord und Digitalisierungsboom. Geschäftsbericht 2010 erschienen

Mitte Januar hatten wir Ihnen hier im Blog erste Ergebnisse aus unserer Bilanz für 2010 vorgestellt und vergleichende Kennzahlen für die Jahre 2008-2010 auf den Webseiten veröffentlicht. Alle, die sich noch genauer informieren möchten, können das jetzt auf 62 Seiten im offiziellen Geschäftsbericht der SLUB tun. Die reich illustrierte Broschüre ist digital in Qucosa, unserem Dokumenten- und Publikationsserver, verfügbar. Die Printversion wird in diesen Tagen an EntscheiderInnen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie andere Informationseinrichtungen verschickt. Eine begrenzte Stückzahl halten wir auch an unseren Infopunkten bereit.

Dass im letzten Jahr einerseits ein neuer Besucherrekord in der SLUB zu verzeichnen war, andererseits die Enträumlichung der Bibliotheksangebote nochmals erheblich zunahm (orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit von Diensten und Inhalten), scheint  paradox, ist aber bei näherer Betrachtung gar nicht so widersprüchlich. Gleichwohl müssen wir uns schon heute mit der Frage beschäftigen, wie die Entwicklung künftig wohl weitergeht und welche Rolle der Bibliothek als physischem Ort in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren zufallen wird.

Zum Thema "Bibliotheken in der digitalen Welt", zu dem uns Ihre Meinung mal wieder ganz besonders interessiert, demnächst mehr in einem eigenen Post. Fragen und Anregungen zu unseren Abläufen und Resultaten gerne per Mail oder an dieser Stelle.

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Georg Klein am 4. Mai in Dresden - dank Dresdner Studierender

Dieser Text ist im SLUBlog ein wenig off topic, der Bitte einer Dresdner Studierenden wollten wir uns aber nicht verschließen, zumal das Thema "Lesekreis, Buch, Lesung" ja so ganz neben unserer Spur nun auch wieder nicht ist. Also: Seit 2007 veranstalten engagierte Dresdner Germanistik-Studierende einen "Lesekreis für lebendige Literatur", den sie durch ein eigenes Blog begleiten und jeweils am Ende einer Gesprächsperiode durch die Einladung des besprochenen Autors krönen.

 

Am 4. Mai wird deshalb Georg Klein in der Stadt sein und um 20 Uhr im Kulturhaus Loschwitz öffentlich lesen. Sie sind herzlich eingeladen.

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NS-Raubgut in der SLUB. Neues Projekt zur Aufarbeitung alter Verbrechen

Mit Fördermitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und unterstützt von der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung wird die SLUB bis Ende 2012 die Handschriften, Drucke und Karten der Zugangsjahre 1933 bis 1945 der ehemaligen Sächsischen Landesbibliothek systematisch auf unrechtmäßigen Erwerb untersuchen. Ziel ist, NS-Raubgut zu ermitteln, zu kennzeichnen und soweit möglich an die rechtmäßigen Erben zu restituieren. Neben der SLUB profitier(t)en unter anderem auch die Universitätsbibliothek Leipzig und das Sächsische Staatsarchiv von dem seit 2008 bestehenden Förderprogramm des BKM.

Dass es bedauerlicherweise auch in den Beständen der ehemaligen Sächsischen Landesbibliothek Grund für ein solches Provenienzforschungsprojekt gibt, ist lange bekannt. Bereits 1991 gab die SLUB 295 Bücher an die Erben des Bankiers Victor Klemperer zurück. 2001 meldeten wir 154 bibliophile Drucke des Prager Knopffabrikanten Heinrich Waldes an die "Lost Art"-Internet Database, 2004 erhielten die Erben der Leipziger Verlegerfamilie Hinrichsen Teile einer wertvollen Autographen-Sammlung zurück, die 1938 beschlagnahmt worden und 1943 über einen Leipziger Antiquar in die Bibliothek gelangt war. Mit der Washingtoner Erklärung (1998) ist das Jahrzehnte sträflich vernachlässigte Thema in Politik und öffentlichen Einrichtungen breiter angepackt worden. Ausführlichere Informationen zur Provenienzrecherche in der SLUB werden wir im Rahmen des Projekts auf unseren Webseiten veröffentlichen. Methode und Ergebnisse der Ermittlung von NS-Raubgut können Sie sich bis dahin zum Beispiel bei den KollegInnen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg anschauen, die die sehr aufwändige, planmäßige Detektivarbeit schon etwas länger betreiben.

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Frohe Ostern! SLUB von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen

Die SLUB wünscht Ihnen allen sonnige Ostertage. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag ist die Bibliothek mit allen Häusern geschlossen. Ab 26. April geht's wie gewohnt weiter.

Sämtliche Schließtage und verkürzten Öffnungszeiten bis zum Jahresende finden Sie tabellarisch auf unseren Webseiten.