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Unser zentraler Datenbankdienst expandiert. DBoD jetzt auch in Thüringen

Seit 2009 betreibt die SLUB unter dem Namen "Databases on demand" (DBoD) einen zentralen Datenbankserver für die sächsischen Hochschulen. Was früher oft aus dem Magazin bestellt werden musste, in den Schubladen der Infopunkte lag oder auf einem Standalone-PC installiert war, kann dadurch unmittelbar online erreicht werden. Aus den örtlichen Katalogen heraus rufen Sie die "Perinorm, die Datenbank für Normen und technische Regeln", das "Brockhaus Riemann Musiklexikon", das "Deutsche Geschlechterbuch", den "Dubbel, das Taschenbuch für den Maschinenbau" und viele andere Titel zeit- und ortsunabhängig auf. Auch die Zugangskontrolle für unsere genuinen Online-Datenbanken wie Biosis, Medline, MLA usw. verwalten wir über DBoD. Inzwischen sind landesweit insgesamt über 800 bibliographische, Fakten- und Volltextdatenbanken verfügbar.

Im Rahmen einer engeren Zusammenarbeit bei der Lizenzierung von elektronischen Publikationen profitieren seit kurzem auch thüringische Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken von DBoD. Ein besonderer Dank an die Universitätsbibliotheken Weimar und Ilmenau für die professionelle Zusammenarbeit.

Die Attraktivität von DBoD wird sich durch ein kürzlich angelaufendes Drittmittelprojekt zur maschinellen Tiefenerschließung von Datenbankinformationen nochmals signifikant erhöhen. Für fundierte Informationen zum mittelalterlichen Discantus werden Sie zum Beispiel nicht mehr über den SLUB-Katalog zunächst den Brockhaus Riemann oder ein anderes musikwissenschaftliches Nachschlagewerk aufrufen, sondern bei einer SLUB-Katalogsuche mit dem Stichwort "Discantus" direkt in einschlägige Datenbankquellen geführt werden. Der Eintrag im Brockhaus Riemann ist übrigens deutlich gehaltvoller als der von Wikipedia. Gleiches gilt für DIN 3362 (Gasgeräte mit atmosphärischen Brennern) und andere Sachverhalte aus allen denkbaren Fächern. Wir halten Sie informiert.

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Ideenort Lesesaal. Neues Video in TU Dresden TV

Im Videokanal der TU Dresden ist ein neuer Kurzfilm verfügbar, der uns nicht nur wegen seiner prima Aufnahmen unseres Lesesaals und seiner BenutzerInnen besonders gut gefällt. Thema: Gesellschaftliches Engagement von Studierenden der Technischen Universität. Schauen Sie mal.

 

 

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Sophia Schama in der SLUB

Mit unserem Sondersammelgebiet Zeitgenössische Kunst haben wir natürlich auch die Kunst- und Ausstellungsszene unserer Stadt auf dem Schirm und bieten Ihnen aktuelle Werkinformationen zu Künstlern und Ausstellungen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die erfolgreiche Verknüpfung unserer Virtuellen Fachbibliothek zur Gegenwartskunst VifaArt mit der Reihe „Junge Kunst im Landtag“: http://vifaart.slub-dresden.de/bilder/kunstbegegnung/.

Die Städtische Galerie Dresden zeigt derzeit mit „boomerang. sophia schama malerei“ die Werke einer Absolventin der Hochschule für Bildende Kunst (HfBK) Dresden. Literatur zur Künstlerin hält die SLUB in ihrer VifaArt auch über das Ende der Ausstellung am 15. Mai hinaus bereit. Sophia Schamas Bilder finden Sie in unserer Deutschen Fotothek in der Künstlerdatenbank ConArt mit insgesamt 200.000 Einträgen zu zeitgenössischen Künstlern weltweit.

 

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Kein Tag wie jeder andere. Die SLUB zum 13. Februar

Neben der Beteiligung von SLUB-MitarbeiterInnen an Menschenkette, Gottesdiensten, der Verleihung des Dresden-Preises und anderen offiziellen Gedenkveranstaltungen sowie der laufenden Ausstellung "Erinnerung.GEWALT.Verdrängung"  veröffentlicht die SLUB zum 66. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden einen eher "leisen" Beitrag: Mit freundlicher Genehmigung von Frau Helga Mauersberger können wir die Originalpartitur von Rudolf Mauersbergers berühmter Trauermotette "Wie liegt die Stadt so wüst" in unseren Digitalen Sammlungen zeigen. In der Mediathek ist zudem eine Tonaufnahme des Kreuzchors verfügbar.

Noch unter dem Schock der Katastrophe, nach dem Tod von elf Kruzianern, der Zerstörung der Kreuzkirche und der Vernichtung des Chorarchivs komponierte Mauersberger am Karfreitag und -samstag 1945 dieses A-cappella-Werk, das am 4. August, zur ersten Kreuzchorvesper nach Kriegsende uraufgeführt wurde. Obwohl die Komposition bereits 1949 im Druck erschienen ist, zeigt das Autograph Spuren vieler Aufführungen. Mauersbergers Klagelied steht bis heute für die Schrecken des Krieges, für menschliche Verirrung und maßloses Leid.

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Neuer Vivaldi-Fund aus unserer Musikabteilung. Eine Schatzkammer der Musikwissenschaft

Dass unsere Musikabteilung neben vielen weiteren wichtigen Quellen die bedeutendste Vivaldi-Sammlung nördlich der Alpen bewahrt, ist Kennern der Materie bekannt. Im Rahmen des seit 2008 laufenden Erschließungs- und Digitalisierungsprojekts zur Musik der Dresdner Hofkapelle werden in unseren Beständen regelmäßig Neuentdeckungen gemacht. Als jüngsten Fortschritt hat der renommierte britische Vivaldi-Forscher Michael Talbot Teile einer anonym überlieferten Violinsonate Antonio Vivaldi zuweisen können.

Nähere Informationen zu diesem Fund und zu allen anderen Projektergebnissen finden Sie auf den Webseiten dieses von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Drittmittelprojekts. Das Projekt ist ein besonders schönes Beispiel dafür, wie durch verbesserte Erschließung und Sichtbarkeit historischer Quellen kontinuierlich wissenschaftliche Erkenntnis wächst. Die bereits digitalisierten Werke finden Sie in unseren Digitalen Sammlungen. Allen Beteiligten unseren herzlichen Dank!