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SLUBlog

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SLUB unterstützt Coworking Week. 13.9. Treffpunkt in der Zentralbibliothek

Wie auch unser Eingangsbereich seit einiger Zeit eindrücklich zeigt, ist Coworking eine immer beliebtere Arbeitsform, da sie in besonderem Maß den heutigen Anforderungen an Mobilität und Interdisziplinarität entspricht. In der Wirtschaft profitieren vor allem Startups, Freiberufler und Kreative davon: In sogenannten Coworking Spaces (wie z.B. dem geplanten Dresdner Lockschuppen) werden in der Regel auf kürzere Frist Arbeitsplätze und Infrastruktur an Einzelpersonen und Kleingruppen vermietet (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume). Die dadurch entstehenden Gemeinschaften tauschen sich zwanglos über ihre Projekte aus und verschaffen sich so wechselseitig wertvolle Anregungen. Zugleich vermindert sich der Aufwand zur Büroorganisation und bleibt das Gefühl, jederzeit weiterziehen zu können. Es gibt verschiedene Gründe, warum uns das Konzept sehr gut gefällt und ideal zur SLUB passt: Puffern von Nachfragespitzen im Flächenbedarf, kreativer Nährboden für neue Ideen, Schaffen neuer Bezüge zwischen unterschiedlichen Disziplinen, betriebswirtschaftlich schlanke Lösungen ...


Mit diesem Post und der Überlassung eines Veranstaltungsraums unterstützen wir deshalb gern die erste deutschlandweite Coworking-Woche (13.-19.9.), die die Idee propagieren soll. Am Montag, den 13.9., wird der voll ausgestattete Gruppenarbeitsraum 0.42 gangtägig für die Coworking-Woche zur Verfügung stehen. Sie sind herzlich eingeladen, sich informieren zu lassen und mitzumachen. Für die SLUB selbst werden wir das Thema Coworking ebenfalls weiterentwickeln.

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Reminder: SLUB vom 15. - 19. September geschlossen. Im selben Zeitraum zeitweise Einschränkungen bei elektronischen Diensten

Wie bereits Mitte August hier mitgeteilt, wird die SLUB wegen Revisions-, Wartungs- und Reparaturarbeiten von Mittwoch, den 15., bis Samstag, den 18. September geschlossen sein. Am Sonntag, den 19. September, ist die SLUB wie an allen vier September-Sonntagen ebenfalls nicht geöffnet.

Während der Schließzeit führen wir auch Wartungs- und Update-Arbeiten an unseren Software-Systemen durch. Aus diesem Grund werden am 16. September in der Zeit zwischen 3 und 8 Uhr unsere elektronischen Services überwiegend nicht verfügbar sein. Wegen eines notwendigen Versionswechsels im SLUB-Katalog ist zwischen dem 15. und 17. September zudem der Zugriff auf den SLUB-Katalog inklusive der Benutzerkonten nicht möglich. Folglich werden Sie vorübergehend keine Medien aus den Magazinen bestellen und auch Ihre ausgeliehenen Medien nicht verlängern können. Gleichzeitig werden wir aber während der Schließtage auch keine Medien fällig stellen, so dass es nicht zu unvermeidbaren Verzugsgebühren kommen kann.

Zugegeben: In der zweiten Hälfte der nächsten Woche machen Sie SEHR AUSNAHMSWEISE am besten einen Bogen um die SLUB. Wir haben alle denkbaren Arbeiten auf diesen Zeitraum konzentriert, um an den restlichen 336 Öffnungstagen im Jahr ohne nennenswerte Betriebseinschränkungen auszukommen. Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns für damit verbundene Unannehmlichkeiten.

Recherchen in unserem Bestand sind während der Versionsumstellung über den SWB-Verbundkatalog möglich. Falls Sie ohne Bibliotheksräume nicht leben können, empfehlen wir Ihnen die Bibliothek der HTW Dresden (die Ihre Schließzeit bereits am 2.-6. August hatte) oder die Städtischen Bibliotheken Dresden.

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Neu in der Digitalen Fotothek: Bildarchiv Uwe Gerig

Das Bildarchiv des Journalisten und Fotografen Uwe Gerig umfasst rund 130.000 Aufnahmen umd befindet sich seit 2007 in der Deutschen Fotothek der SLUB. Die Fotothek hat daraus ihr aktuelles Bild des Monats ausgewählt und zugleich die ersten rund 11.000 Aufnahmen in der Bilddatenbank online verfügbar gemacht.

Geboren und aufgewachsen in Harzgerode, arbeitete Gerig als Bildjournalist unter anderem bei der Neuen Berliner Illustrierten, bevor er im Herbst 1983 über Jugoslawien und Österreich in in die Bundesrepublik floh. Hier war er zunächst für die Frankfurter Boulevardpresse, anschließend als Fotograf für die Entwicklungshilfe tätig. Gerig gestaltete mit seinen Bildern 1986 die offizielle Fotoausstellung der Bundesregierung zum 25. Jahrestag des Mauerbaus. Im Auftrag des Ministeriums für innerdeutsche Beziehungen fotografierte er zwischen 1984 und 1987 nahezu lückenlos die deutsch-deutsche Grenze. 1990 gründete Gerig mit seiner Frau einen Regionalverlag und gab mehr als 70 touristische Bücher heraus. Er lebt heute im Harz.

Die jetzt publizierte Teilsammlung umfasst entsprechend Fotos über DDR-Alltag, Grenze und Mauer sowie neuere Reisefotografie (Prag, Venedig, Sizilien ...). Fortsetzung folgt.

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Alt-Ministerpräsident Biedenkopf spendet der SLUB eine wertvolle Enzyklopädie

In einem kleinen Antiquariat in Middletown (Connecticut) hat Professor Kurt Biedenkopf in den 1980er Jahren mit Thomas Dobsons "Encyclopaedia" die erste Enzyklopädie der USA erworben. Die 18 reich illustrierten Lederbände wurden 1798 in Philadelphia gedruckt. Auf der Grundlage der dritten Auflage der Britannica ist darin das Weltwissen des 18. Jahrhunderts gesammelt. Diese Ausgabe fehlte in der SLUB bislang.

Die Studierenden staunten nicht schlecht, als der langjährige sächsische Ministerpräsident die Bücher am letzten Donnerstag mit seinem Auto eigenhändig vorfuhr. "Ein schöner Moment", schrieb er in unser Gästebuch, den Bänden eine "würdige und endgültige Heimat in der Staats- und Universitätsbibliothek" zu geben. Die SLUB dankt dem prominenten Freund und Förderer, der in diesem Jahr seinen 8o. Geburtstag feierte. Buchschenkungen haben eine lange Tradition, und sie haben Zukunft. Stifter sind notwendig und Vorbilder herzlich willkommen.


Im SLUB-Katalog sind übrigens nicht weniger als 74 Publikationen von Kurt Biedenkopf selbst verzeichnet, darunter sein Buch über "Die Ausbeutung der Enkel". Auch sein nächstes Buch, so viel hat er uns verraten, wird sich mit Fragen von Wirtschaftswachstum und Generationengerechtigkeit befassen.

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Die SLUB als Ausbildungsbetrieb. So sieht das aus


Diese neun jungen Damen (+ ein hier nicht abgebildeter Herr) haben zum 31.8. erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen: Als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, FotomedienlaborantInnen, FachinformatikerInnen oder BuchbinderInnen. Wir gratulieren herzlich, danken für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung und wünschen allen eine glückliche Zukunft!

Wer die Personalmisere der SLUB bereits kennt (seit 2002 anhaltender, massiver Stellenabbau), wird kaum überrascht sein, dass wir keine/n einzige/n unserer neuen AbsolventInnen auf eine feste Stelle übernehmen konnten. Da die meisten sukzessive wohl die Stadt verlassen werden, ist das nicht nur für die SLUB bitter, sondern auch für Dresden und den Freistaat.

Es gibt aber Hoffnung: In jüngster Zeit finden wir mit unseren Argumenten zur Personalsituation (unzureichende Gesamtausstattung für wachsende Aufgaben, Vergreisung der SLUB, fast keine ExpertInnen für die neuen Herausforderungen der Digitalen Bibliothek ...) zunehmend Gehör und Verständnis in Politik und Verwaltung. Es ist daher zu erwarten, dass wir von unserem gut ausgebildeten Nachwuchs bald auch selbst umfassender profitieren können. Wir halten Sie informiert.

In jedem Fall bilden wir schon mal beharrlich weiter aus und haben zum 1.9. folgende Damen und Herren neu aufgenommen (mit Ausnahme dreier ebenfalls abgebildeter AusbilderInnen ;)). Den "Neuen" wünschen wir viel Erfolg und Freude in der SLUB. Spannende Aufgaben gibt es reichlich. Informationen zu den angebotenen Ausbildungsgängen finden Sie auf unseren WWW-Seiten.