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Kategorie: Makerspace

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Von der Idee zum Prototyp: Arduino-Kurs im Makerspace

Arduino? Das sind kleine Computer, sogenannte Microcontroller, mit denen recht schnell Steuerungen und kleine Projekte aufgebaut werden können. Der Ursprung von Arduino liegt in Italien und in der (günstigen) Lichtsteuerung von Theatern. Heute wird es für Roboterprojekte und auch für 3D-Druckersteuerungen genutzt. Mit den kleinen Platinen kann man LED ansteuern, Sensoren, Motoren usw. nutzen und so einfach und schnell auch interaktive Projekte erstellen.

 

erste Schaltungen auf einem Steckbord

 

Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden führte in Kooperation mit dem FabLabDD (Konglomerat e.V.) und dem SLUB Makerspace vergangene Woche einen Arduino-Kurs durch. Neben ersten Grundlagen zu Arduino (Was ist ein Microcontroller? Wie werden Motoren, LED oder andere Bauteile angesteuert?) und Tests zu Smarten Materialien stand für die elf Teilnehmer vor allem das Prototyping auf dem Programm – also wie sie ganz praktisch von ersten Skizzen und einfachen Mustern über den 3D-Druck und das Laserschneiden einzelner Bestandteile bis hin zum Bau des fertigen und funktionstüchtigen Prototypen gelangen.

 

erste Ideen und Skizzen

 

Die Studierenden, Handwerksgesellen und Schüler erlernten in dem einwöchigen Kurs nützliches Wissen über Arduino und die damit verbundene Technik. Vor allem aber erhielten sie innerhalb der für sie neuen Räumlichkeiten – sie nutzten sowohl den SLUB Makerspace als auch die Werkstatt des FabLab Dresden im #Rosenwerk – Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten in die Dresdner Makerszene.

 

Als Besonderheit wurde das Thema Smart Materials vertieft, d. h. die mit Arduino gebauten Lösungen sollten diese Materialien aufgreifen. Dafür nutzten die Teilnehmer die smeX-Kits – die Experimentierkoffer für Smarte Materialien – des Smart³-Netzwerks und des Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Im Laufe des Kurses entstanden Prototypen zu einer Irisblende, einem Wellenvorhang, einem Wasserspender sowie einem smarten Läufer bzw. Kriecher. Alle Ideen beinhalten eine Steuerung mit Arduino, Sensoren bzw. LED-Signale und FGL-Draht (Formgedächtnisdraht), welcher verschiedene Bewegungen ermöglicht.

 

im Kurs entstandenes Kriechermodell (Nutzung des Lasercutters für die Mechanik; Füße aus dem 3D-Drucker)

 

Wer sich ab sofort ebenfalls mit smarten Materialien und Prototyping beschäftigen möchte, hat ab 18.10. im Makerspace Gelegenheit dazu: Mit der Smart³ Academy startet ein 14-tägliches Workshopprogramm mit ähnlichem Ziel – eine (smarte) Idee in einen funktionsfähigen Prototypen zu verwandeln.

 

Die Smart³ Academy ist kostenlos. Anmeldung an: makerspace@slub-dresden.de, Betreff: SmartAcademy

 

Fotos: SLUB Dresden / Maik Jähne

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Gelungener Auftakt zur Smart³Academy - Anmeldungen weiterhin möglich!

Am gestrigen Abend wehte der Herbststurm fast 40 Interessierte in unseren SLUB Makerspace, in dem sich das allmonatliche Meetup mit einem ganz besonders spannenden Thema befasste: smarten Materialien.

Was diese Materialien alles können (und ob sie wirklich smart sind), erklärte ein Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in einem kurzen Vortrag. Aber da wir im Makerspace Theorie nur als Inspiration benötigen und sonst lieber gleich praktisch loslegen, wurde gestern auch der smart³Workspace vorgestellt.

 

 

 

Diesen findet ihr, inklusive Material-Tool-Kit smeX-Kit, ab jetzt im Makerspace vor.

 

Das Meetup war gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zur am 18.10. startenden Smart³Academy, zu der sich Interessierte noch anmelden können. Für Studenten oder Macher mit Vorkenntnissen ist ein Einstieg auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

 

Die Kollegen vom Makerspace erreicht ihr, auch für alle noch offenen Fragen, unter makerspace@slub-dresden.de - Wir freuen uns auf eure Nachricht!

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Ran an die Zauberwerkstoffe! Neue Veranstaltungsreihe Smart³ Academy im SLUB Makerspace

Smart Materials, die Zauberwerkstoffe der Zukunft, stehen im Mittelpunkt der neuen Veranstaltungsreihe Smart³ Academy. Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU), dem Innovationsnetzwerk smart³, dem SLUB Makerspace und der Forschungsgruppe Wissensarchitektur der TU Dresden kannst du in der Smart³ Academy in deinem eigenen Projekt dein smartes Produkt erfinden. Im 14-tägigen Rhythmus treffen sich ab Mitte Oktober kreative Tüftler, die mit intelligenten Werkstoffen experimentieren wollen. Eigens dafür wird der Smart³ Workspace als Arbeitsplatz im SLUB Makerspace eingerichtet, um innovative Materialforschung mit der Maker-Bewegung zu verknüpfen. 

 

Die Smart³ Academy ist kostenlos. Melde dich an:
makerspace@slub-dresden.de

Betreff: SmartAcademy

 

Was sind eigentlich Smart Materials?

 

Das sind zum einen Metalle, die sich an ihre frühere Formen erinnern, und zum anderen Keramiken und Polymere, die durch Verformung elektrische Energie erzeugen. Was eher nach Science Fiction klingt, macht schon heute Produkte kleiner, leichter und energieeffizienter. Diese intelligenten Werkstoffe, so genannte Smart Materials, reagieren auf eine bestimmte, vorhersagbare Art und Weise auf Reize von außen. Sie alle besitzen die Fähigkeit, sich selbstständig an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.

 

Smart Materials eignen sich daher wunderbar für smarte Produkte, wie zum Beispiel einen neuen Entriegelungsmechanismus für Sauerstoffmasken in Flugzeugen. Statt des komplexen klassischen Auslösers kommen so genannte Formgedächtnislegierungen zum Einsatz und sparen so 90 % des Gewichtes, 85 % der Energie und 80 % Platz. Die Medizintechnik erprobt die Werkstoffe als geräuschlosen Antrieb für Prothesensysteme und stellt aus den Materialien intelligente Instrumente her, die bei Operationen das Risiko für den Patienten reduzieren. Diese smarten Werkstoffe können uns das tägliche Leben erleichtern, ohne dass wir es merken.

 

 

 

Werde ein Smarty - Gewinne den Smart³ Academy Award

 

Und jetzt bist du dran! Du sprudelst vor Ideenreichtum? Du suchst Austausch und Know-how? Du bastelst am liebsten mit Gleichgesinnten? Du interessierst dich für Technologiethemen aus der angewandten Forschung? Wir mixen deine Ideen mit innovativen Materialien und arbeiten gemeinsam mit dir an einem funktionsfähigen Prototypen. Du möchtest ein Produkt erfinden und nicht nur optimieren? Dann nimm an der Smart³ Academy im Wintersemester 2017/18 teil.

Du erhälst tiefe Einblicke in einen zukunftsträchtigen Forschungsbereich. Dabei lernst du nicht nur die Eigenschaften der Werkstoffe kennen, sondern erfährst daneben, wie man sie einsetzt und ein Produkt gestaltet. In den Kernmodulen der Smart³ Academy lernst du von Werkstoffkunde über Geschäftsmodellentwicklung bis zum 3D-Druck alles Wesentliche zur Fertigstellung deines Prototypen kennen. Finde Lösungen für Probleme im Alltag, um dein Leben und das von Anderen zu bereichern. Am Ende erhältst du die Chance, vor einer Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung deine Produktidee zu pitchen.
 

Mehr dazu erfährst du in der Auftaktveranstaltung am 5.10.2017 im SLUB Makerspace.
 

Auftaktveranstaltung: Smart Materials - Erlebe die Zauberwerkstoffe von morgen
Wann? 05.10.2017 17 bis 19.30 Uhr
Wo? Makerspace M2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich


Foto: SLUB Dresden / Melanie Kaiser

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Makerspace Meet up! am 06.07.: Erweiterung des Geräteparks

Ihnen fehlte bis jetzt im Makerspace die Möglichkeit Elektronikarbeiten durchzuführen? Das Warten hat ein Ende! Unser Makerspace wird um einen Elektronikarbeitsplatz erweitert. Damit bauen wir unser Serviceangebot nicht nur für Studierende der Fachrichtung Elektrotechnik aus, sondern auch für alle anderen interessierten Maker, die bisher auf der Suche nach einem Arbeitsplatz zum Durchführen von Elektronikarbeiten waren.

 

Zum nächsten Makerspace Meet up! am 06.07.2017 gibt es eine allgemeine Einführung in die Geräte und Ausstattung des Elektronikarbeitsplatzes. Anhand einer einfachen Blinkschaltung mit einem NE555-Timer werden die verschiedenen Geräte des Elektronikarbeitsplatzes wie Spannungsquelle, Oszilloskop und Lötstation vorgestellt.

 

Im zweiten Teil des Meet up! wird Jan Dohl den freien und quelloffenen Schaltplanlayouter KiCad zum Designen von elektronischen Leiterplatten vorstellen. Außerdem wird Alwin Weber (Circuit Circle) zeigen, wie die Platinen für die Blinkschaltungen geätzt wurden.

 

Sie sind herzlich eingeladen!

 

Was: Makerspace Meet up!
Wann: 06.07.2017 17:00 bis 19:30 Uhr
Wo: Makerspace M1

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Schreiben, Publizieren und Gewinnen – mit Open Access

Welcome Days mit Wissen und Beratung aus der SLUB

Schreiben und Publizieren waren gestern bei den Welcome Days der Graduiertenakademie der TU die Themen der Kurzworkshops und Rund Table-Gespräche mit SLUB-Beteiligung. Das im Rahmen der Gespräche aufgefächerte Servicespektrum der SLUB zur Unterstützung Ihres wissenschaftlichen Arbeitsprozesses, etwa im Zuge einer Promotion, ist vielfältig - ob nun zur Nutzung von Textverarbeitungs- und Literaturverwaltungsprogrammen oder anderen Produktivitätstools, Unterstützung bei der Entwicklung einer Publikationsstrategie auf Basis bibliometrischer Methoden oder bei der konkreten Unterstützung in der Veröffentlichung von Qualifikationsarbeiten auf Qucosa: wir bieten ein abwechslungsreiches Kursangebot und stehen für individuelle Fragen und Beratungstermine gern zur Verfügung.

 

Dr.-Hut 2017-Wettbewerb

"Ich war von Anfang an ein Qucosianer", meinte Dr. Stefan Wiemann, der gestern beim abendlichen Sommerfest der Graduiertenakademie für seinen Doktorhut den Hauptpreis der Publikumswahl gewann. Eine Erfolgsgeschichte auch für die SLUB. In diesem Jahr haben wir wieder den Hauptpreis gestiftet: einen Doktorhut aus dem Makerspace. Dass - wie 2016 - ein Doktorhut gewinnt, der für eine Doktorarbeit mit Open Access und Qucosa-Link steht, haben wir gehofft! Direkten Einfluss auf die Wahl hatten wir nicht.

 

Schlussendlich gibt der langfristige Erfolg beim Publikum der offenen Publikumsstrategie Recht: Seine Diplomarbeit hat Stefan Wiemann mit Open Access auf Qucosa veröffentlicht. In beiden Arbeiten geht es um Geodaten: Infrastruktur, Datenfusion und Linked Data. Und auch kollaboratives Arbeiten zahlt sich aus: Vorjahressieger Dr. Matthias Müller war am Bau des diesjährigen Siegerhutes beteiligt. Ob daraus eine längere Serie entsteht, wird die Zukunft zeigen. Die Idee liegt auf der Hand.

 

Text: Matti Stöhr und Jens Bemme

 

 

Dr. Stefan Wiemann: Data Fusion in Spatial Data Infrastructures

Kommentare

hak
20.11.2017 10:31
Mastodon
17.11.2017 13:10
Seid ihr auch auf Mastodon (ev...
17.11.2017 12:12
Zukunft?
08.11.2017 11:00
Kurs "Nordwest", dann: "Südost...
08.11.2017 08:11

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