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Zwischen Weihnachtsmann-Falle und LED-Lichtelstunde: Smart Christmas im Makerspace

Kerzenschein und Tannenbaum, Lebkuchenduft und Weihnachtslieder - soBild: Merry Christmas stellt man sich traditionell die Vorweihnachtszeit vor. Aber es geht auch anders: weniger analog und eher elektronisch, weniger traditionell und eher modern.
Weihnachtsideen für besonders ausgeschlafene Maker präsentieren wir beim nächsten MeetUp im SLUBMakerspace.

 

Wenn am Heilig Abend (scheinbar) nicht genügend Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen... Wie praktisch wäre da doch eine Elektronik ausgelöst von einem Sensor, der registriert, dass das Gewicht der Geschenke zu gering ist und daraufhin dem Weihnachtsmann die Tür verschließt? Eine solche Weihnachtsmann-Falle ließe sich mit einer Kombination von Smarten Materialien, Elektronik, wie Arduino, und Grundkenntnissen im Programmieren herstellen. Doch wie funktioniert das? Im vorweihnachtlichen MeetUp im SLUB Makerspace am Nikolaustag zeigen wir nach der Devise "Wissen kommt von... Machen" Grundlagen, um selbst solche Experimente zu bauen und damit ggf. etwas (lustigere) Stimmung unter den familiären Weihnachtsbaum zu zaubern.

 

Auf dem Weg zu smarten Weihnachtstagen

 

Arduino sind kleine Computer, sogenannte Microcontroller, die ihren Ursprung in Italien haben. Mit diesen kleinen Platinen kann man LED, Sensoren und Motoren steuern. Eine Vielzahl an Zubehörteilen und AddOns eröffnen Makern eine große neue Bastelwelt, die nur eine kurze Einarbeitung benötigt. Smart Materials sind Formgedächtnisdrähte, schwingende oder energieerzeugende Piezokeramiken und bieten eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten: ob als Wärmesensor, Motorersatz, Lautsprecher oder eben zur Geschenkeerkennung.

 

Zu Beginn des MeetUps am 6. Dezember 2018 werden zunächst einige Projekte vorgestellt, die Arduino und Smart Materials kombinieren. Die Tutoren von der HTW, aus dem Rosenwerk und vom Fraunhofer IWU zeigen, was ein Microcontroller ist und wie man damit MotBild: Weihnachtsbaumbeleuchtungoren, LED oder andere Bauteile ansteuert. Davon inspiriert können im Anschluss eigene kleine weihnachtliche Projekte umgesetzt werden.

Wir sind gespannt, welche Ideen Sie haben und freuen uns darauf, das eine oder andere Ergebnis auch hier zu zeigen!

 

Meet Up! Weihnachten mit Arduino, LED und Piezokeramik 06.12.2018 | 15.00 Uhr | SLUB Makerspace


 

 

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SLUBBestände auf Wanderschaft: Unsere Leihgaben für eine Ausstellung zum Thema Wandern

Keine Wanderausstellung, sondern eine Wander-Ausstellung! Das Germanische Nationalmuseum zeigt ab Ende November eine große Sonderausstellung unter dem Titel "Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns" - mit Leihgaben aus unserem Bestand, die das sächsische Wanderparadies in Szene setzen.

 

Die Sonderausstellung "Wanderland" im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg begibt sich auf die Spuren von "Schusters Rappen" - wobei diese Redewendung aus einer Zeit kommt, die das Wandern gerade noch nicht als bewusst gewählten Zeitvertreib entdeckt hatte: Ursprünglich war auf Schusters Rappen unterwegs, wer sich kein Pferd leisten konnte. Heute ist das Wandern längst kein 'Armutszeugnis' mehr, sondern populär wie nie, unter anderem wohl deshalb, weil es Natur, Bewegung und Erholung an der frischen Luft so trefflich verbindet.

 

Bild: Aussicht vom Winterberg in der Sächsischen Schweiz, Lithographie, Friedrich Eduard Müller, um 1860Das Germanische Nationalmuseum widmet diesem kulturgeschichtlichen Phänomen jetzt eine Sonderschau und beleuchtet seine Entwicklung von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis heute - einschließlich der künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem traditionsreichen Trend in Malerei, Fotografie, Musik, Literatur und Film. Unter den rund 400 Exponaten, die das Thema für den Besucher erlebbar und erfahrbar machen, befinden sich auch Leihgaben aus unserem Haus, zum Beispiel Kupferstiche und andere Druckgrafiken mit spektakulären Ansichten der Sächsischen Schweiz aus unserer Kartensammlung, was wir gern zum Anlass nehmen, Ihnen diese Ausstellung wärmstens zu empfehlen: „Wanderland“ läuft noch bis zum 28.04.2019!

 

 

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Schon jetzt in den Kalender eintragen: Die SLUB-Highlights der nächsten Monate

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende, der Kalender für 2019 ist vielleicht schon gekauft, die Adventssaison ist eröffnet (zumindest hat der Dresdner Striezelmarkt seine Tore geöffnet) und in wenigen Wochen sitzen wir wie "alle Jahre wieder" mit unseren Familien und Freunden unter dem Tannenbaum. Aber natürlich gibt es auch Veranstaltungen jenseits des Heiligen Festes!

Die beste Medizin gegen vorweihnachtlichen Stress ist, so finden wir, ein Kinobesuch. Deswegen zeigen wir Ihnen am 20.12. zur Erholung vom Geschenke-Shopping das Kurzfilmprogramm "Made in Germany: Stadtleben". Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kurzfilmtages statt.

Für alle, die sich aber durchaus gern in Weihnachtsstimmung bringen lassen wollen, denen sei unser Adventskonzert am 12.12. empfohlen. Dann interpretiert der Chor der Jugendkantorei des Wurzener Domes u.a. Motetten des Kreuzorganisten Herbert Collum. Seien Sie herzlich willkommen!

Ein Ausblick auf 2019

Bild: Qatar National LibraryAuch wenn 2019 noch weit entfernt scheint, so lohnt auch jetzt schon ein Blick in unser Programm für Januar bis März: Eine spannende Diskussion zur Rolle der Bibliotheken und ihrer Architektur im digitalen Zeitalter können Sie am 17.1. bei uns verfolgen. Auf dem Podium sitzen neben den Bibliothekaren Prof. Dr. Claudia Lux (HU Berlin) , Dr. Achim Bonte (Generaldirektor SLUB Dresden) auch die beiden Architekten Rem Koolhaas (Niederlande) und Georg Gewers (Stuttgart).

Ende Januar starten wir in eine vierteilige Konzertreihe zum Thema "Musik der DDR". Im Februar gastiert erneut der Geschichtsmarkt in unseren Räumen, auf den wir uns ebenso freuen, wie auf die Lange Nacht des Schreibens, die in diesem Jahr auf den 7. März fällt.

Immer sehenswert sind die Ausstellungen in unserem Buchmuseum und in der Schatzkammer: Aktuell präsentiert die Deutsche Fotothek einen Teil ihrer umfangreichen Fotoalben-Sammlung und in der Schatzkammer können Sie eine Auswahl von Zeugnissen des Kulturaustausches zwischen Dresden und Italien bewundern. Lassen Sie sich gerne auch durch unsere Ausstellungen führen und erfahren Sie die eine oder andere Geschichte hinter den Exponaten. Die anstehenden Termine unserer kostenlosen Führungen finden Sie hier.

Immer gut informiert

Bild: SLUB Veranstaltungskalender Weitere Informationen lesen Sie im soeben erschienenen Programmheft. Es liegt ab 1.12. in der Zentralbibliothek der SLUB, unseren Zweigstellen sowie an vielen Bunte Medien-Ständern aus. Achten Sie auf das rote Quadrat! Bitte informieren Sie sich auch auf unserer Website und auf Facebook über weitere Veranstaltungen oder kurzfristige Änderungen. Für 2019 sind bereits viele weitere Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in Planung. Sie dürfen gespannt bleiben!

 

Sie möchten unser Programmheft bequem nach Hause bekommen?
Bitte schreiben Sie uns Ihre Postadresse an oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de.

Oder doch nur direkt ins Mailpostfach?
Teilen Sie uns dafür bitte Ihre E-Mail-Adresse mit und geben an, ob wir diese Adresse auch für die Zusendung weiterer Veranstaltungsinformationen (wie Einladungen zu Konzerten oder Ausstellungseröffnungen) verwenden dürfen. Vielen Dank!

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Zwischen Gläsergravur und Formatvorlagen: Unser Kursangebot

"Wir führen Wissen" heißt es in unserem Slogan. Aber noch viel lieber geben wir dieses Wissen auch an Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer, weiter.


Sie kommen bei Ihrer Seminararbeit nicht weiter? Finden bei Ihrer Literatur-Recherche nie die passenden Quellen oder "Word" treibt Ihre Geduld mal wieder auf die Spitze? Vielleicht brauchen Sie auch einfach noch ein Weihnachtsgeschenk? Dabei können wir Sie mit unserem Kursangebot unterstützen. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier:

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

In regelmäßigen Abständen, vor allem aber zu Semesterbeginn, bieten wir für Bibliotheksneulinge Führungen durch die SLUB an, erklären, wie die Nutzung funktioniert, wo welche Medien zu finden sind und wie man eine Recherche startet. Dazu gehören auch Führungen für spezifische Zielgruppen. So gibt es die Einführung auch für Hörgeschädigte, auf Englisch und Spanisch und speziell für Lehrerinnen und Lehrer.

Workshop (Foto: Wladimir Raizberg)Weiterführend bieten wir Ihnen Workshops und Kurse zum Erfolgreichen Recherchieren, zur Textverarbeitung, und zur Literaturverwaltung an - dabei geht es um die Erstellung von Dokumentstruktur und Formatvorlagen, die Arbeit mit Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi, Zotero oder Endnote oder die finale Formatierung der Abschlussarbeit in LaTeX.

Wissenschaftliches Schreiben leicht gemacht

Seit 2016 kooperiert die SLUB mit dem Schreibzentrum der TU Dresden und der GA-Schreibwerkstatt der Graduiertenakademie im Netzwerk Schreiben. Darin werden pro Semester rund 100 Veranstaltungen zum akademischen Schreiben angeboten: Von „Schluss mit der Zettelwirtschaft - Mitschriften mit System“ über „Produktiv trotz Netflix & Co. - Konsequente Zeitplanung“ bis hin zu "Formulierungshilfen für wissenschaftliche Arbeiten" begleiten die Kolleginnen und Kollegen von Studenten bis Post-Docs alle Interessieren durch alle Phasen des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit, auch in individuellen Beratungen.

Wissen kommt von... Machen - im SLUB Makerspace

Wer es praktischer mag und Interesse für das Handwerkliche besitzt, ist im Makerspace der SLUB genau richtig. Dieser offene Kreativraum in der Bereichsbibliothek DrePunct richtet sich an Menschen, die ihre Ideen und Do-It-Yourself-Projekte realisieren möchten.
Dort können Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer, nicht nur neue Techniken ausprobieren, Erfahrungen austauschen und Mitstreiter finden, sondern auch Ihren Führerschein machen: für den Styroporcutter, den 3D-Kunststoffdrucker oder den Lasercutter. In regelmäßigen Abständen bietet der Makerspace daneben Termine zur offenen Werkstatt und zu Workshops an z.B. zu Thema 3D-Druck mit Holzmaterialien oder zur Gravur von Gläsern als besonderes Weihnachtsgeschenk.

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Von Parliamentary Papers bis SpringerLink: 10 Jahre zentraler Datenbankservice

Vor 10 Jahren, am 25. November 2008, ging der zentrale Datenbankservice für die sächsischen Hochschulen "Databases on demand" (DBoD) an den Start. Damit können über 1.600 Datenbanken heute online und mit einem Klick durchsucht werden: schnell, komfortabel, zeit- und ortsunabhängig, direkt aus dem Bibliothekskatalog heraus. Trotz Google-Zeitalter bilden diese Datenbanken einen unverzichtbaren Kern der wissenschaftlichen Fachinformation. Über zwei Millionen Zugriffe hat der Dienst seit seinem Bestehen registriert und zeigt damit unbestritten seine Relevanz im Bibliotheksumfeld.

Service für Sie

Der Service garantiert den Zugriff auf ein breites Spektrum an E-Ressourcen, zum Beispiel Online-Datenbanken, DVD/CD-Datenbanken, E-Books oder E-Jounals. Aber auch Zeitungsarchive und Lexika können mit DBoD genutzt werden. Aus den örtlichen Katalogen der Bibliotheken in Sachsen heraus können Sie heute etwa die "Datenbank für Normen und technische Regeln" (Perinorm), die Deutsche Biographische Enzyklopädie, die Encyclopedia of Popular Music, House of Commons Parliamentary Papers und unzählige weitere Titel aufrufen. Bis dato listet DBoD insgesamt 1656 bibliographische, Fakten- und Volltextdatenbanken, für 885 besteht Zugang über die SLUB.

Ein langer Prozess, den die SLUB koordiniert (hat), steht hinter dieser Entwicklung: Datenbanken von verschiedenen Bibliothekseinrichtungen in ganz Sachsen und mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus mussten erfasst und eingearbeitet werden. Es folgten Datenmanagement und Tiefenerschließung - notwendig, um das in DBoD verborgene Wissen für eine normale Katalogrecherche und damit einfach verfügbar zu machen. So können Benutzer eine spezifische Suchanfrage zum Beispiel direkt im SLUB-Katalog stellen, ohne die passenden Fachdatenbanken oder deren spezifische Rechercheoberfläche kennen zu müssen. Insgesamt umfassen die Volltexte aller bis jetzt indexierten Datenbanken circa 2,5 Millionen Dokumentseiten. Das entspricht einem Papierstapel von etwa 250 Metern Höhe.


 

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