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Sehenswerte Neuerwerbung der Kartensammlung: Stadtplan Dresdens von 1772

Präsentation in der Schatzkammer des Buchmuseums vom 3. August bis 21. September 2017

Im Mai 2017 konnte eine für die Dresdner Stadtgeschichte besonders interessante Handzeichnung auf einer Auktion in Berlin ersteigert werden. Der Festungsplan eines namentlich nicht bekannten Zeichners aus dem Jahr 1772 zeigt neben Straßen und Plätzen auch einzelne Palais, Kirchen und öffentliche Gebäude, wie zum Beispiel die „Bilder Gallerie“, das „Opern Hauss“, das „Cometien Hauss“, die Polizeistation und die Stockfischbuden an der Elbe.

 

 

Bevor der Plan an seinem zukünftigen Aufenthaltsort, dem dunklen und gekühlten Magazin der SLUB verschwindet, dürfen Sie ihn noch bis Ende September in der Schatzkammer des Buchmuseums im Original betrachten. Die Darstellung der Garten- und Parkanlagen im Bereich der Festungswerke ist gegenüber den bereits bekannten gedruckten sowie handgezeichneten und im Kartenforum digitalisierten Plänen besonders detailliert und damit von hohem wissenschaftlichem Wert. Die daneben ausgestellten Ansichten und Bücher vermitteln ein eindrucksvolles Bild von der Geschichte der sächsischen Residenzstadt nach den Zerstörungen im Siebenjährigen Krieg.

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Nachrichten haltbar machen – Die internationale IFLA-Satellitenkonferenz findet in Dresden statt

Am 16. und 17. August richtet die SLUB Dresden die IFLA-Satellite Conference zum Thema Nachrichtenmedien aus. Die Tagung befasst sich unter dem Titel „Relying on News Media. Long Term Preservation and Perspectives for Our Collective Memory“ in 19 Präsentationen und Vorträgen vor allem mit den Aussichten und Herausforderungen der Langzeitarchivierung von Nachrichtenmedien. Das Programm finden Sie hier.

 

Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch, alle Vorträge werden auch per Livestream über das Internet übertragen (www.slubdd.de/ifladay1 bzw. www.slubdd.de/ifladay2). Die Wissenschaftler und Teilnehmer erwartet darüber hinaus ein kulturelles Rahmenprogramm, welches verschiedene Anlässe zum kreativen Austausch bietet. Der diesjährige Weltkongress der IFLA findet anschließend vom 19. bis 25. August in Wroclaw, Polen, unter dem Motto „Libraries. Solidarity. Society.“ statt.

 

Die IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) ist die internationale Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen, die derzeit mit 1.700 Mitgliedern aus 150 Ländern etwa 500.000 Bibliotheken repräsentiert. Sie vertritt die Interessen des Bibliotheks- und Dokumentationswesens und setzt sich für die Entwicklung qualitativer Bibliotheks- und Informationsdienste sowie die Förderung des freien Zugangs zu Informationen ein.

 

Dem jährlichen Weltkongress, den die IFLA organisiert, sind mehrere Satellitenkonferenzen in verschiedenen Ländern vorangestellt. Neben Deutschland als Tagungsland gibt es in diesem Jahr weitere Satellitenkonferenzen in Litauen, Rumänien, der Schweiz und der Slowakei.

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SLUB on Air auf Europeana Radio

Sängerinnen und Sänger der Dresdner Oper des ausgehenden 19. Jahrhunderts wie Marcella Sembrich oder eine frühe Amiga-Produktion des Hits „Tico Tico“ aus der Feder des brasilianischen Musikers Zequinha de Abreu im Radio?

 

Ab sofort gibt’s das über den SLUB-Kanal auf dem neuen Online-Radio der Europeana, Europas großer Online-Bibliothek und Plattform für Kunst, Kultur und Wissenschaft.

 

 

 

Auf Europeana Radio können Sie die Kanäle von Institutionen abspielen, die Audiofiles auf der Europeana bereitstellen, neben der SLUB etwa die Maison de la culture yiddish – Bibliothèque Medem und die Lettische Nationalbibliothek. Oder Sie wählen eine aus drei übergreifenden Genre-Gruppen: Classical, Folk and Traditional sowie Popular Music.

 

Während Sie ein Stück hören, können Sie auf der Site des Players Tags vergeben, welche die Titel mit Genre-Angaben beschreiben. Zum Ende des Jahres 2017 sollen 10.000 Tags zu musikalischen Genres hinzugefügt werden. Geschafft sind bereits rund 60 Prozent. Helfen Sie so beim Hören mit, die in der Europeana enthaltenen Musiktitel noch besser zu erschließen!

 

Dabei staunt man immer wieder, was sich alles in der Europeana verbirgt. So kommen auch Rock-LiebhaberInnen auf Ihre Kosten – etwa bei Live-Mitschnitten von The Grateful Dead, von Ween oder der Tedeschi Trucks Band. Die gehörten Titel können auch direkt in den Europeana Collections recherchiert werden. Mittels der Titel-(Meta-)Daten kann man sich über die Aufnahmen informieren und Vieles sogar herunterladen. Den besten Überblick über die Titel aus unserem „SLUB Channel“, über die Sängerinnen und Sänger der Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts, historische Aufnahmen der Thomaner oder frühe Eterna- und Amiga-Produktionen bekommen Sie freilich direkt in unserer Digitalen Mediathek.

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Bergfest in der Prüfungszeit: Wir haben den (roten) Klappstuhl ausgegraben!

Dicht an dicht belegte Fahrradständer vor, voll ausgelastete Arbeitsplätze in der SLUB – so sieht derzeit der gewohnte Anblick zur Halbzeit der Prüfungsphase aus. Die Besucherzahlen sind, wie erwartet, deutlich angestiegen mit Beginn der Klausuren, sodass auch die zusätzlich bereitgestellten roten Klappstühle rege genutzt werden.

 

Die gute Nachricht: Noch bis zum 6. August sind wir länger für Sie da! Die Zentralbibliothek hat sonntags zwei Stunden länger (bis 20 Uhr) geöffnet. Darüber hinaus bieten die Zweigbibliothek Rechtswissenschaft sowie die Bereichsbibliothek DrePunct zusätzlich Sonntagsöffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr an. Auch die Zweigbibliothek Forstwesen ist täglich zwei Stunden länger offen (bis einschließlich 11. August). Die erweiterten Öffnungszeiten während der Prüfungszeit finden Sie hier im Überblick.

 

Haben Sie zum Lernen schon die Zweig- und Bereichsbibliotheken ausprobiert? Sie bieten ebenfalls ideale Arbeitsbedingungen und sind als attraktive Lernorte eine echte Alternative zur meist stark frequentierten Zentralbibliothek. Für Ruhepausen auf der SLUB-Wiese haben wir übrigens nochmal aufgestockt bei den beliebten Liegestühlen. Sie stehen unseren Nutzern nun noch zahlreicher zum Entspannen zur Verfügung - sollten aber bitte nach Benutzung wieder an ihren Ablageort neben der Biblounge im 1. Obergeschoss zurückgebracht werden.

 

 

Noch ein Hinweis an die gesamte Bibliotheks-Community: Bitte nehmen Sie während der stark frequentierten Prüfungszeit besonders Rücksicht auf die anderen Nutzer und achten Sie neben einer ruhigen Arbeitsatmosphäre auch auf Ordnung und Sauberkeit. Die Einhaltung der SLUB-Rules kommt allen Besuchern zugute.

 

 

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und produktive Lernumgebung sowie weiterhin viel Erfolg bei den Prüfungen!

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Neu auf der Hörbank: „Sounding Persian and Arab“

Auf der Hörbank am Infopunkt Musik/Mediathek der Zentralbibliothek (Ebene -1) gibt es aktuell Musik aus dem persischen und arabischen Kulturraum zu hören. Die Beispiele sind Teil des Medienbestands der SLUB. Neben Ausschnitten aus LPs und CDs mit Anthologien persischer und arabischer Musik beinhaltet die Zusammenstellung auch musikalische Szenen aus den Filmen „Half Moon. Musik, Landschaft und Magie Kurdistans“, „No Lands Song. Ein einziges Konzert kann eine Revolution bedeuten“ und „Al Oud – Das Holz“ sowie Filmmusik aus „Bab’Aziz. Tanz des Windes“.

 

Die Erklärungen zu den gewählten Musikstücken geben Einblick in das Musikleben des persischen und arabischen Kulturraums. Sie vermitteln Wissen über Bruchstücke der persischen und arabischen Musikgeschichte sowie über Instrumente, Gesang und Tonsystem. Was für den einen oder die andere eine neue Erfahrung mit Musik bedeutet, mag für manche auch ein Stück akustische Heimat sein.

 

 

Die Hörbank verbindet die Mediathek mit dem Referenzbestand zur Interkulturalität der SLUB, der sich aktuell persischer und arabischer Literatur sowie Literatur zum persischen und arabischen Kulturraum widmet. In diesem Referenzbestand sind nun auch ein Wegweiser zur Mediathek der SLUB sowie Informationen zur Nutzung internationaler Medien zu finden. Das Mediatheksteam empfiehlt hier auch eine Liste von Filmen, die im Original auf Persisch oder Arabisch angesehen werden können und die arabische oder persische Untertitel beinhalten.

 

 

Fotos: SLUB Dresden / A. Rous; SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / Uwe Gerig

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