Nur in Feld suchen:

  • Alles
  • Person/Institution
  • Titel
  • Schlagwort
  • Barcode
  • ISBN/ISSN/ISMN
  • RVK-Notation
  • Signatur
  • Verlag/Ort
  • Serie/Reihe

Zuletzt gesuchte Begriffe:

  1. SLUB Dresden
  2. SLUBlog

SLUBlog

Ansichten: 178
0

Faszination Chaos: Ausstellung im DrePunct eröffnet

Egal ob es um die Länge der Küstenlinie von England, die Entstehung von Verkehrsstaus oder die Entwicklung von Börsenkursen geht: Chaos und Fraktale spielen in vielen Bereichen eine wichtige Rolle.

Im Alltag hören wir Begriffe wie "Schmetterlingseffekt" und finden Dinge "chaotisch". Aber was ist das eigentlich genau? Was ist so besonders am Magnetpendel und was macht aus einem schönen, regelmäßigen Muster ein Fraktal? Warum kann man die Länge einer Grenze oder einer Küstenlinie schwer beziffern?

 

 

Diese und andere Fragen beantwortet die gestern eröffnete Ausstellung "Chaos und Fraktale" in der Bereichsbibliothek DrePunct und zeigt einerseits allgemein verständlich, aber mit Bezug zur aktuellen Forschung sowohl, wo Chaos und Fraktale im Alltag auftreten und stellt andererseits auch verschiedene Forschungsgruppen vor, die in Dresden an diesen Themen arbeiten. Von Polymerforschung zu der Frage, ob unser Sonnensystem stabil ist, von der Mandelbrotmenge bis zum Verhalten chaotischer Billards: die Ausstellung gibt einen Einblick in die verschiedensten Themen der Physik. Außerdem kann mit einem Magnetpendel experimentiert und so das Entstehen von Chaos nachvollzogen werden.

 

 

Organisiert wurde die Ausstellung von der Regionalgruppe Dresden der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Beteiligt sind auch das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden mit Prof. Sommer und das Institut für Theoretische Physik der TU Dresden sowie die Professur Computerphysik mit Prof. Bäcker und Prof. Ketzmerick, der zur Eröffnung  zum Thema "Faszination Chaos" sprach.

 

Die Ausstellung "Chaos und Fraktale" ist bis Ende des Jahres in der Bereichsbibliothek DrePunct zu sehen.

 

Bilder: SLUB Dresden/Cynthia Meißner

 

 

Ansichten: 117
0

App-to-Date: Neue Version der SLUBApp nun verfügbar

 

Kürzlich haben wir fleißige App-Nutzer für den Alltagstest der neuen Version unserer SLUBApp gesucht und um Feedback gebeten, für das wir Ihnen ganz herzlich danken möchten. Heute ist es nun soweit und das Update unserer SLUBApp ist zum Download verfügbar.

 

Zum Hintergrund des Updates haben wir mit dem Entwickler Erik Sommer aus der IT-Abteilung der SLUB gesprochen. Er erklärt, warum es eine neue Version gibt und welche Verbesserungen diese für die Nutzer bereithält.

 

Warum brauchte die SLUBApp ein Update?

Eine App ist niemals fertig entwickelt und so wurde auch unsere SLUB-App für moderne Mobilgeräte weiter verbessert. Bisher bestand das Problem, dass die beiden Suchen im Katalog auf der Website und in der App nicht die gleichen Treffer lieferten, sodass die Suchergebnisse grundlegend unterschiedlich waren.

 

Was ist nun neu und vor allem besser?

Die App steht nicht mehr losgelöst von der Entwicklung unseres Kataloges. Verbesserungen am Datenbestand wirken sich nun auch unmittelbar auf die Suche innerhalb der App aus. Sie ist jetzt komplett an unseren SLUB-Katalog angeschlossen und liefert die gleichen Treffer wie auf der Webseite, wodurch die Qualität und die Quantität der Ergebnisse deutlich besser ist. Angezeigt werden nun Verlinkungen von z.B. Titeln zu ihren Bänden und Referenzen. Außerdem enthalten Links Beschreibungen, was sich dahinter verbirgt und auch das Reservieren und Bestellen von Medien aus dem Magazin ist jetzt wieder in der App möglich.

 

Für alle, die die SLUBApp bisher noch nicht genutzt haben: Was macht sie besonders?

Die SLUBApp hält einige Funktionen bereit, die das Recherche-Leben einfacher machen: So ist zum Beispiel ein ISBN-Barcode-Scanner integriert, mit dem schnell die Verfügbarkeit eines Mediums im SLUB-Katalog geprüft werden kann. Außerdem können Medien in Form einer Merkliste in der SLUBApp zusammengefasst und das Benutzerkonto verwaltet werden. Beispielsweise kann so die Leihfrist für ausgeliehene Medien einfach von unterwegs verlängert werden.

 

Die SLUBApp-Entwickler wünschen sich immer auch Feedback. Wie können Nutzer Sie am besten erreichen?

Ja genau, so viel wir auch testen, es kann immer mal einen Fehler oder auch Verbesserungsvorschläge geben. Der schnellste Weg ist eine E-Mail an slubapp@slub-dresden.de. Darauf können wir am besten reagieren, mit unseren Nutzern im Kontakt bleiben und genauer nachfragen. Diese Kontaktfunktion gibt es auch innerhalb der App selbst.

 

SLUBApp zum Download

Ansichten: 141
0

SLUB gedenkt Jahrestag der Bücherverbrennungen: Ausstellung im Foyer

Als am 10. Mai 1933 die Werke Erich Kästners, Alfred Döblins oder Heinrich Manns in einen lodernden Scheiterhaufen aus Büchern geworfen worden, war dies nicht das erste Mal, dass in Dresden Bücher brannten. Bereits kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten kam es in der Stadt am 7. und 8. März 1933 zu scheinbar spontanen Bücherverbrennungen. Die deutschlandweiten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 waren eine konzertierte Aktion der Deutschen Studentenschaft unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, die mit der Veröffentlichung von „12 Thesen wider den undeutschen Geist“ am 12. April 1933 ihren Anfang nahm. Diese „Thesen“ wurden deutschlandweit an Universitäten plakatiert und in Zeitungen abgedruckt.

Gedenklesung

Anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung fand gestern eine Gedenklesung im Foyer der Zentralbibliothek statt, bei der sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SLUB als auch Gäste Textstellen aus Werken der damals verfolgten Autoren vortrugen. So standen beispielsweise Auszüge aus Victor Klemperers Tagebüchern, Erich Kästners „Fabian“, Alex Weddings „Ede und Unku“ und Tucholskys „Lerne lachen ohne zu weinen“ auf dem Programm der etwa 2-stündigen Lesung.

 

 

Ausstellung

In zwei Vitrinen im Foyer der Zentralbibliothek zeigen wir derzeit außerdem Erstausgaben und frühe Ausgaben der damals verbrannten Werke aus einer Dresdner Privatsammlung. Ausgestellt sind beispielsweise "Hiob" von Joseph Roth, "Berlin Alexanderplatz" von Alfred Döblin, "Fabian" von Erich Kästner und Anna Seghers "Aufstand der Fischer von St. Barbara" in ihren originalen Umschlägen mit Hintergrundinformationen zu den Autoren.

 

 

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Mai 2018 im Foyer der Zentralbibliothek zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen.

 

Bilder: SLUB Dresden/Ramona Ahlers-Bergner

Ansichten: 715
4

Verlernen wir zu denken? Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer im Gespräch

Facebook erinnert uns an die Geburtstage unserer Freunde, Google gibt Antworten auf jedwede Fragen und auf unserem Smartphone ist unser Leben gespeichert - in Bildern, Videos, Kalendereinträgen, Merkzetteln. Beim Surfen durchs Internet wird uns gezeigt, was wir als nächstes kaufen sollten oder wohin der Sommerurlaub gehen könnte.


Wie sähe unser Leben ohne all diese Funktionalitäten und Gadgets aus? Kaum vorstellbar, mag man meinen, doch verlernen wir durch die Unterstützung der neuen Medien allmählich, selbst zu denken?


Am kommenden Donnerstag wird Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Psychiater und Leiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm diese Problematik aufgreifen. Er wird zum Thema "Digitalisierung und Verhalten: Smartphone, Laptop, Google, Facebook – Verlernen wir, zu denken?" sprechen und anschließend mit dem Publikum diskutieren.

 

17. Mai 2018 | 18.30 Uhr | SLUB Vortragssaal
Digitalisierung und Verhalten: Smartphone, Laptop, Google, Facebook – Verlernen wir zu denken?
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Psychiater

Um Anmeldung wird gebeten.


Veranstaltungsreihe "Segen oder Fluch? Wie die Digitalisierung uns verändert!"


Mit der Veranstaltung am kommenden Donnerstag wird die Debatten-Reihe "Segen oder Fluch? Wie die Digitalisierung uns verändert“ fortgesetzt. Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. | Politisches Bildungsforum Sachsen organisiert, startete sie in der vergangenen Woche sehr erfolgreich. Über einhundert Gäste waren vor Ort, um den Ausführungen von Sebastian Gemkow, sächsischer Justizminister, und Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, zu folgen und mit Ihnen das Thema "Bitcoin, E-Akte, WannaCry – Wie Digitalisierung unser Zusammenleben verändert" zu diskutieren.

 

Bild: SLUB Dresden/Cynthia Meißner

Ansichten: 196
0

Der Student Karl Marx – eine Erinnerung zum 200. Geburtstag

Die SLUB besitzt nicht nur die Erstausgabe des „Kapitals“ – heute schon eine
Seltenheit –, sondern auch einen frühen Eintrag des Studenten Karl Marx in einer der Vorlesungslisten der Universität Bonn.

 

Wie A.W. Schlegel war auch Karl Marx ein hochgebildeter Europäer: beide lebten zeitweilig im Exil und korrespondierten mit der ganzen Welt. Zwei Gelehrte, die allerdings unterschiedlicher kaum sein konnten: Der bourgeoise Professor in Bonn, der als Mäzen den Nachwuchs förderte, und der politische Autor Karl Marx, der bis zu seinem Tod in London 1883 auf finanzielle Förderung angewiesen blieb.

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

RSS 2.0 Nachrichten