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SLUBlog

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Gedenklesung in der SLUB: Anmeldung verlängert

Es ist ein dunkler Tag in der Geschichte Deutschlands - jener Tag im Mai 1933, an dem tausende Bücher verbrannt wurden: als "Höhepunkt" der Aktion "Wider den undeutschen Geist", die systematisch oppositionelle und unliebsame Schriftsteller im Dritten Reich diffamierte. Werke von Kästner, Tucholsky, Freud und vielen anderen bekannten oder weniger bekannten Autoren fielen damals den Flammen zum Opfer, u.a. nur unweit der SLUB am Bismarckturm in Dresden-Räcknitz.

 

Anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung findet nun am 9. Mai 2018 eine Gedenklesung in der SLUB statt, für die sich Mitwirkende noch bis 4.5. melden können, um einen Auszug aus einem der damals verbrannten Werke zu lesen. Mit der Verlängerung der Anmeldefrist kommen wir den Wünschen einiger interessierter Leser nach.

 

 

 

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de und geben Sie an, aus welchem Werk Sie eine Textstelle von etwa zehn Minuten Lesedauer lesen möchten. Aber auch Spontan-Leser sind willkommen: Alternativ stellen wir in der SLUB Textpassagen zur Verfügung, die von Interessierten dann vor Ort vorgetragen werden können.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die bereits bei uns eingegangenen Anmeldungen bedanken!

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Neue Version der SLUBApp kurz vor dem Start: Tester wanted

Wer Sonntagabend von der Wiese aus im Park seine Bücher verlängern möchte, oder in der Bibliothek schnell den Standort eines Buches angezeigt bekommen will, nutzt dafür wahrscheinlich sein Smartphone und unsere SLUBApp, die seit mittlerweile sechs Jahren im Einsatz ist und von etwa 10.000 Nutzern aktiv verwendet wird. Doch mit den Jahren und steigenden Nutzerzahlen wachsen auch die Anforderungen an die Funktionalitäten unserer App und machen Aktualisierungen zwingend erforderlich. Nun steht ein Update der SLUBApp an. Obwohl alle Funktionen sorgfältig von uns geprüft wurden, brauchen wir noch Unterstützung für den Alltagstest:

 

Sie sind regelmäßiger Nutzer unserer App? - Dann können Sie uns helfen!

 

 

App-Tester werden!

Wer uns bei der Entwicklung unserer App unterstützen und somit die neue Version schon vorab testen möchte, meldet sich bitte per Mail unter slubapp@slub-dresden.de.

 

Bitte schreiben Sie uns kurz, ob Sie auf Ihrem Smartphone die iOS- oder Android-Version der App nutzen (wollen). Unser IT-Team stellt Ihnen dann die App in der Beta-Version zur Verfügung und freut sich über jegliches Feedback hinsichtlich der Funktionalitäten und Gebrauchsweisen der App.

 

Wenn das Update für alle verfügbar ist, erfahren Sie das an dieser Stelle, damit Sie garantiert "app-to-date" sind.

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300.000 plus x - Die Vermessung des 17. Jahrhunderts kommt voran

Die 300.000er-Marke ist überschritten. Das Verzeichnis der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17) verzeichnet jetzt mehr als 300.000 Drucke in mehr als 700.000 Exemplaren. Als dieses nationale Projekt mit Förderung der DFG in der 1980er-Jahren geplant wurde, schätzte man die Gesamtzahl auf 265.000 Buchtitel in mindestens doppelt so viel Exemplaren. Inzwischen haben rund 50 Bibliotheken, darunter besonders bestandsreiche wie die in Berlin, Dresden, Göttingen, Gotha, Halle, München, Weimar und Wolfenbüttel ihre Bücher im VD17 nachgewiesen. Allein die SLUB konnte zwischen 1996 und 2006 mit Förderung der DFG rund 67.000 Titelnachweise in 78.000 Exemplaren beisteuern.

 

Die Dokumentation der Buchproduktion eines Jahrhunderts ist die Grundlage für dessen Kenntnis. Erfasst werden – als Forschungsdaten in normierter Form – Namen von Autoren und Orten, die Schriftengattungen, darüber hinaus Widmungsempfänger, Zensoren oder Buchprovenienzen. So entsteht eine repräsentative Dokumentation früherer Netzwerke und Wissenszentren.

 

Das Elbtal in Dedekinds Musenlust, Dresden 1657, ist ein Sitz der Künste. Die deutschen Künstler (rechts) sind jetzt den klassischen Musen (links) ebenbürtig. (Titelblatt zu Dedekinds 'Elbianischer Musenlust' von P.P. Troschel, df_hauptktalog_0027351)

 

Hintergründe

Das 17. Jahrhunderts ist die Zeit der konfessionellen Konflikte im territorial zersplitterten Europa, die Zeit des Absolutismus und der aufblühenden Naturwissenschaften. 1618 begann der Dreißigjährige Krieg, der Tod und Elend brachte. Entsprechend häufig ist das Sterben ein Thema, die Schriftgattung der protestantischen Leichenpredigt ist weit verbreitet.

 

Die Universitäten blühen auf, viele der damals namhaften Universitäten wie die in Altdorf oder Helmstedt wurden in napoleonischer Zeit, die jesuitischen Hochschulen im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Mehr als 63.000 meist lateinische Dissertationen enthält das VD17, die meisten waren – gemessen an heutigen Umfängen kulturwissenschaftlicher Doktorarbeiten – erstaunlich kurz. Dafür waren die Enzyklopädien und wissenschaftlichen Fachbücher umso voluminöser.

 

Das 17. Jahrhundert ist schließlich die Epoche, in der Zeitschrift und Zeitung entstanden, um wissenschaftliche und politische Nachrichten schneller verbreiten zu können. Die Informationsbeschleunigung hat eine lange Vorgeschichte und spielte in Zeiten kurzer Lebenserwartung eine wichtige Rolle. Leipzig, die Stadt der ersten deutschen Tageszeitung 1650, war bereits das Buch- und Messezentrum, das im 18. bis 20. Jahrhundert dann in die ganze Welt ausstrahlte.

 

Zukunft des Projektes

Was früher weit verbreitet war, ist heute besonders selten. Deshalb ist zu erwarten, dass noch manche Funde insbesondere in kleineren Bibliotheken, aber auch in dicken Sammelbänden großer Bibliotheken sowie in den Bibliotheken außerhalb des deutschen Sprachgebiets möglich sind. Bis 2020 sollen 90% aller verzeichneten Bücher komplett digitalisiert, wenige Jahre später mittels Fraktur-OCR im Volltext durchsuchbar sein.

 

Die dauerhafte Fortführung des VD17 haben seit 2007 die Bibliotheken in Berlin, München und Wolfenbüttel übernommen. Es ist zu wünschen, dass neue Partnerbibliotheken mitmachen und dass bald interessante Auswertungen und Visualisierungen der Daten die barocke Bücherlust der Digital Humanities anheizen.

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Zum Welttag des Buches: Lieblings-Leseplätze gesucht!

Heute, am 23. April, findet der "Welttag des Buches und des Urheberrechts" statt, den die 28. Generalkonferenz der UNESCO 1995 ausgerufen hat. Der Tag soll auf die grundlegende Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle auch in der Informationsgesellschaft hinweisen. Grund für die Wahl dieses Datum sind die Todestage von Shakespeare und Cervantes. Seit nunmehr 22 Jahren wird der Welttag des Buches auch in Deutschland begangen und wird als landesweites Lesefest zelebriert.

 

Zu diesem Anlass interessiert uns, wo euer Lieblings-Leseplatz in der SLUB, d.h. in der Zentralbibliothek und in den Zweigbibliotheken ist.
Schickt uns bis Freitag, den 27. April 2018 ein Bild von diesem Platz an oeffentlichkeitsarbeit@slub-dresden.de. Wer möchte, kann uns dazu gerne verraten, warum genau dieser Platz so besonders ist.

Alle Einsender von Bildern erklären sich damit einverstanden, dass diese zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SLUB verwendet werden dürfen.

 

Wir freuen uns auf eure Bilder und verlosen unter allen Einsendern drei SLUB-Überraschungspakete.

 

Bild oben: Der Kaninchenzüchter (SLUB / Deutsche Fotothek/df_hauptkatalog_0041867)

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Spector Books erhält sächsischen Verlagspreis am heutigen Tag des Buches

Der Leipziger Verlag Spector Books ist anders: die Bücher, die Webseite, das Sortiment. Er verbindet auf sehr originelle Weise die Arbeit von Künstlern, Autoren, Designern, Druckern und Buchbindern. Nun erhält er den sächsischen Verlagspreis: „Im Wissen um die Bedeutung engster Verknüpfung von Inhalt und Form stehen die Verleger und die Verlegerin Anne König, Jan Wenzel und Markus Dressen mit ihrer Arbeit sowohl in der grafischen Tradition der Buchstadt Leipzig als auch für deren Experimentierfreudigkeit“, begründete die siebenköpfige Jury ihre Wahl.


Zum vielseitigen Verlagsangebot zählen zum Beispiel Jonas Mekas „Ich hatte keinen anderen Ort“, der Bericht des litauischen, in New York lebenden Filmemachers über seine Flucht durch Nazi- und Nachkriegs-Deutschland als displaced person, oder das von Armin Linke gestaltete Buch über das Schicksal von Flüchtlingen heute („Lampedusa. Bildgeschichten vom Rande Europas“).




Nach Nordrhein-Westfalen ist Sachsen das zweite Bundesland, das einen eigenen Verlagspreis für unabhängige Verlage auslobt. Die Verleihung findet am Welttag des Buches statt: Seit 1995 wird der 23. April als UNESCO-Festtag für das Lesen begangen (Shakespeare und Cervantes sollen am 23. April 1616 gestorben sein).

 

Die Gast-Rede im Alten Rathaus Leipzig hält Denis Scheck, den Preis überreicht Ministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Kommentare

weiter so
25.05.2018 16:38
PC Arbeitsplätze
24.05.2018 12:58
Glückwünsche
23.05.2018 14:05
Gebührenordnung
23.05.2018 12:22
Erwiderung: Scharlatanerie und...
20.05.2018 15:29

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